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Nationalairline und Billigairline

Regierung will Fusion von Malaysia Airlines und Air Asia

Die Nationalairline und die Billigairline sollen sich zusammenschließen. Das ist eine Idee der Regierung, um Malaysia Airlines und Air Asia in der Corona-Krise zu helfen.

Tis Meyer/Planepics.org

Airbus A330 von Malaysia Airlines: Entsteht eine große malaysische Gruppe?

«Wir müssen sehen, wie wir die Fluggesellschaften am besten retten können. Es wird keine sehr einfache Antwort geben», sagt Mohamed Azmin Ali. Der malaysische Handelsminister will deshalb Gespräche über eine Fusion von Malaysia Airlines und Air Asia führen. Das sei eine Option, um die nationale Luftfahrtbranche zu retten, so das Regierungsmitglied zur Nachrichtenagentur Reuters.

Die Idee ist offenbar nicht neu. Bereits vergangenes Jahr hätten Gespräche zwischen Malaysia Airlines und Air Asia stattgefunden, so Azmin. Damals sei die Covid-19-Pandemie noch kein Thema gewesen. Jetzt müsse man da anknüpfen. «Wir müssen die Diskussion fortsetzen.»

Seit acht Jahren in den roten Zahlen

Es gebe aber auch andere Optionen für die Nationalairline, so Azmin weiter. So hätten weitere Unternehmen aus der Branche Interesse an Malaysia Airlines gezeigt. Die geplante Teilprivatisierung scheiterte aber vergangenen Dezember, weil kein attraktives Angebot eingegangen war. Von 20 Interessenten waren da noch vier im Rennen.

Malaysia Airlines schreibt seit vielen Jahren rote Zahlen. Nachdem Sparmaßnahmen nach dem Verschwinden von Flug MH370 und dem Abschuss von MH17 im Jahr 2016 eine deutliche Verbesserung der Ergebnisse brachten, stieg der Verlust 2017 überraschend wieder stark an. 2018 wurde das Minus wieder etwas kleiner.



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