<script type="text/javascript">
var snackTV_config = {
	"autoplay": "false",
	"bgcolor": "ffffff",
	"cat": "",
	"contenid": "",
	"color": "ffffff",
	"dynmode": "manual",
	"dynusetypes": "",
	"font": "Arial",
	"hideitems": "none",
	"ignore": "",
	"layout": "dark",
	"mainteaser": 0,
	"playlist": "false",
	"publisher": "aerotelegraph",
	"search": "",
	"type": 7,
	"tagtype": "static",
	"userwidth": "100%",
	"videos": "1583309"
};</script>
<script type="text/javascript" src="https://www.snacktv.de/snacktag/snacktag.js" charset="iso-8859-1"></script>

Offizieller BerichtMH17 wurde von Buk-Rakete abgeschossen

Die niederländische Behörde hat ihren Bericht zu Flug MH17 vorgelegt. Für sie ist klar: Die Boeing 777 von Malaysia Airlines wurde von einer Buk-Rakete abgeschossen.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Zuerst wurden die Hinterbliebenen informiert. Am Dienstag (13. Oktober) um 11 Uhr trat Tjibbe Joustra vom Onderzoeksraad Voor Veiligheid in Den Haag vor die Angehörigen der Opfer von Flug MH17. Der Präsident der niederländischen Unfalluntersuchungsbehörde gab ihnen die Gewissheit, dass die Boeing 777-200 von Malaysia Airlines auf der linken Seite, ganz vorne beim Cockpit, von einer Buk-Rakete getroffen und so zum Absturz gebracht wurde.

2:15 Stunden später wurde dann auch die Öffentlichkeit informiert. «Es war eine Buk-Rakete vom Typ 9N314M», sagte Joustra bei der Medienkonferenz auf der Luftwaffenbasis Gilze-Rijen. Als Folge der Detonation der Boden-Luft-Rakete sei das Flugzeug auseinander gebrochen und abgestürzt, so der Chefermittler.

Keine Einigkeit über Abschussort

Um zu ihrem Schluss zu kommen, sammelten die Experten Tausende von Wrackteilen ein. Sie wurden dann in den Niederlanden in einem Hangar zu einem Rekonstruktions-Modell zusammengesetzt. So habe man klar erkennen können, dass es einen Einschuss von einer Rakete gegeben habe, so Joustra. «Der Beschuss durch einen Kampfjet hätte eindeutig anders ausgesehen.» Auch Spuren an den Leichen der Cockpitcrew zeigten dies klar. Russland hatte kurz nach dem Crash vehement behauptet, ein ukrainischer Militärflieger habe die Boeing 777 getroffen. Das ist nun definitiv widerlegt.

Auch der ungefähre Absschussort wurde ermittelt. Aufgrund der Zeitdifferenz in der Aufnahme akustischer Signale im Cockpit sei eine Berechnung der Flugbahn möglich, so Joustra. Sowohl die Niederlande, die Ukraine und Russland führten dazu dann Simulationen durch. Die Resultate ähneln sich und grenzen das Gebiet ein. Aber eine exakte Bestimmung, einen Konsens, gibt es hier nicht. Hier müssten die Strafermittlungsbehörden aktiv werden, so Joustra.

Ukraine trifft Mitschuld

Joustra kritisierte aber auch die Fluggesellschaften und die Ukraine. Mehr als hundert Flugzeuge seien alleine an jenem Tag über die Ostukraine geflogen. In der viertägigen Periode vor dem Absturz hätten 61 Airlines aus 32 Ländern ihre Flieger über das Gebiet geschickt. Man habe nicht gedacht, dass das gefährlich sein könne. Die Behörden in Kiew hätten den Luftraum auch nicht gesperrt.

Doch in Wahrheit habe man das Risiko schon damals erkennen können. Mehrfach seien in den Wochen zuvor Kampfjets abgeschossen worden. Zwei Mal seien dafür starke Geschütze eingesetzt worden, die in höhere Höhen vorstoßen können. Dennoch sei von der Ukraine, aber auch von Fluggesellschaften, nichts unternommen worden.

Einspruch von Russland

Aus Russland kam auch sonst schon Einspruch. Das Land war Teil der internationalen Untersuchungskommission unter Führung der Niederlande. Es unterschrieb aber gewisse Schlüsse nicht.

Auch der Rüstungskonzern Almaz-Antey als Hersteller der Buk-Systeme widerspricht. Er zweifelt daran, dass gewisse Bilder von Raketensplittern echt sind, welche in den Niederlanden vorgelegt wurden. Der Konzern hat zuvor eine eigene Untersuchung zur MH17-Absturzursache durchgeführt und dabei am 7. Oktober zur Simulation sogar eine ausgediente Iljuschin Il-86 gesprengt, die vom Rumpf her einer Boeing 777 ähnelt.

Buk-Hersteller sieht Ukraine in der Schuld

Ja, die Malaysian-Airlines-Maschine sei von einer Buk-Rakete abgeschossen worden, sagt auch Almaz-Konzernchef Jan Nowikow. Beim großen Rest aber sieht er aber alles anders. «Die Resultate unserer Tests widersprechen den Ergebnissen der niederländischen Kommission diametral - sowohl was die Art der Rakete als auch den Abschussort betrifft». Für die Experten des Konzerns wurde die 777 von einer Buk vom Typ 9M38 getroffen, die in der Region von Zaroschenskoye abgefeuert worden war. Das Gebiet war am 17. Juli 2014 unter Kontrolle der ukrainischen Armee.

Sehen Sie hier die Medienkonferenz von Almaz-Antey:

Mehr zum Thema

ticker sin-kung airways

Sin-Kung Airways startet Frachtbetrieb

Piloten von Air Asia: Künftig sollen sie viel weiter fliegen.

Air Asia beglückt Airbus mit Order für bis zu 70 A321 XLR - und plant globales Wachstum

ticker-malaysian-airlines

Im Bild: Malaysia Airlines präsentiert Airbus A330 mit Manchester-United-Sonderlackierung

Boeing 737 Max über Kuala Lumpur: Malaysia Airlines ordert Nachschub.

Malaysia Airlines gibt Airbus einen Korb - bis zu 60 weitere Boeing 737 Max bestellt

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin