Boeing 767 von Meridana: Nun Auch im Portfolio von Qatar.

MeridianaQatar schnappt sich zweite Europa-Beteiligung

Die Golfairline aus Katar kopiert zunehmend Etihad Airways. Nach der Beteiligung an IAG und Latam kauft sich Qatar Airways auch bei der italienischen Meridana ein.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office

Vor zwei Tagen erst kaufte sich Akbar Al Baker in Südamerika ein. Der Chef von Qatar Airways gab bekannt, er werde bis zu 10 Prozent von Latam übernehmen. Mit der Beteiligung am Fusionsprodukt aus der brasilianischen TAM und der chilenischen LAN bekommt die Golfairline Zugang zu einem wichtigen Markt, in dem sie selbst bislang noch schwach ist. Bereits viel früher hatte er sich bei der British-Airways-Mutter IAG eingekauft, um sich vor allem in Nordamerika zu verstärken.

Der Hunger ist damit offensichtlich nicht gestillt. Wie am Donnerstag (14. Juli) bekannt gegeben wurde, kauft sich Qatar Airways auch bei Meridiana ein. Sie übernimmt 49 Prozent der Aktien. Das ist das Maximum, das die EU unionsexternen Aktionären zugesteht. «Qatar Airways erhöht so die Reisemöglichkeiten für die Passagiere und verstärkt das eigene Beteiligungsportfolio», so Al Baker. Die Transaktion soll bis Oktober vollzogen werden.

Zweitgrößte Fluggesellschaft Italiens

Die Verhandlungen zwischen Qatar und der italienischen Fluglinie hatten sich über Monate hingezogen. Al Baker zeigte sich sehr interessiert. Italien sei sehr interessant, meinte er 2015. «Es ist ein großer Markt mit vielen Möglichkeiten», so Al Baker. Nicht immer waren die Gespräche leicht. Nun aber hat man sich aber doch gefunden.

Meridiana betreibt eine recht alte Flotte von 23 Flugzeugen - 12 Boeing 737, 1 McDonnell Douglas MD-83, 6 MD-82 sowie 4 Boeing 767. Damit fliegt sie 125 Ziele in 55 Ländern an. Sie ist damit die zweitgrößte Fluggesellschaft Italiens.

Italien in arabischer Hand

Der Luftfahrtmarkt Italien ist damit zunehmend in arabischer Hand. Etihad Airways besitzt 49 Prozent des Marktführers Alitalia. Die Fluggesellschaft aus Abu Dhabi baut sich seit längerer Zeit ein großes weltweites Beteiligungsportfolio auf, um so neue Märkte zu erschließen und mehr Umsteigepassagiere für sich zu gewinnen. Qatar Airways folgt nun zunehmend dem Beispiel.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack