A320 Neo in den Farben von Qatar: Zu viel Verspätung für die Airline.

A320 Neo und A350Qatar annulliert Flüge wegen Verspätung des A320 Neo

Die Leistung der Triebwerke des Airbus A320 Neo ist für Qatar Airways nach wie vor ungenügend. Gleichzeitig gibt es beim A350 Probleme. Offenbar muss die Golfairline darum ihren Flugplan anpassen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Verspätungen bei den Auslieferungen der neuesten Flugzeuge werden für Airbus mehr und mehr zum Problem. Das zeigt sich auch in der neuesten Ankündigung von Qatar Airways. «Wir streichen bestimmte Flüge in gewissen Märkten», heißt es in einer Mitteilung der Fluggesellschaft. Der Grund: «Eine Verspätung bei der Auslieferung von Airbus-Flugzeugen.»

Auch die neu aufgenommene Route nach Adelaide in Australien ist von Kürzungen betroffen. Zwischen dem 1. August und dem 30 September wird die Frequenz von sieben auf sechs wöchentliche Flüge reduziert. Zahlreiche weitere Strecken sind genauso betroffen, berichtet die Zeitung Golf Business: Birmingham, Boston, Jakarta, Kopenhagen, Manchester, Miami, Nairobi, Philadelphia, Phuket, Pisa, Stockholm und Wien. Bei allen Strecken ist im Zeitraum etwa ein Flug pro Woche gestrichen worden.

Qatar beschwerte sich schon länger

Ob der Schritt mit der verspäteten Auslieferung von Airbus A320 oder A350 zu tun hat, ist nicht bekannt. Beim A350 gibt es bei Qatar Airways Probleme mit der Kabinenaustattung. Business-Class-Sitze werden teilweise von Lieferanten nicht schnell genug ausgeliefert. Das führt dazu, dass einige Flieger auf dem Airbus-Gelände herumstehen.

Aber Qatar beschwerte sich in letzter Zeit vor allem darüber, dass die bestellten Airbus A320 Neo nicht kommen. Die Schuld liegt auch in diesem Fall nicht bei Airbus, sondern beim Triebwerkshersteller Pratt & Whitney. Die Triebwerke brauchen zu lange, um flugbereit zu werden – vor allem in heißen Regionen wie eben Katar. Die Fluggesellschaft hat aus diesem Grund bereits überlegt, zum Pratt-Whitney-Konkurrenten CFM zu wechseln – oder sogar zum Airbus-A320-Neo-Konkurrenten Boeing 737 Max.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

Airbus signalisiert Gesprächsbereitschaft nach anhaltenden Streiks in Spanien

ticker-airbus-konzern-

Airbus bekommt 71 neue Bestellungen, kassiert aber auch zwölf Stornos im Juni

ticker-airbus-konzern-

Airbus und MTU gründen Gemeinschaftsunternehmen für Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb

Einer der Airbus A320-200 von Syrian Airlines, die derzeit fliegen: Er ist 25 Jahre alt.

Syrien erwartet acht neue Flugzeuge von Airbus

Video

boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion