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Aer Lingus, British Airways und Iberia

Qatar Airways besitzt nun ein Achtel von IAG

Qatar Airways will enger mit Aer Lingus, British Airways und Iberia zusammenarbeiten: Darum kaufte die Golfairline weitere Anteile an der Airlinegruppe IAG. Sie besitzt nun 12 Prozent.

Verlauf der IAG-Aktie in den letzten fünf Jahren: Gute Performance.

So ein Zeugnis möchte jeder bekommen. Willie Walsh sei der «beste Chef in der Airlinebranche». Und die Leistung der von ihm geführten Gruppe IAG sei «absolut überragend». Der Konzern mit seinen Töchtern British Airways, Iberia, Aer Lingus und Vueling sei der beste der Branche und habe schon vergangenes Jahr «Rekordergebnisse abgeliefert» und das erste Quartal sei wiederum «sehr gut» gelaufen.

Das perfekte Zeugnis hat kein geringerer ausgestellt als Akbar Al Baker. Und darum investierte der Chef von Qatar Airways nun auch erneut Millionen in IAG. Er kaufte weitere rund zwei Prozent der Aktien – zu einem Preis von geschätzt 280 Millionen Euro. Die Golfairline war im Januar 2015 beim europäischen Konzern eingestiegen und hatte damals 9,99 Prozent der Anteile übernommen. Danach hatte er wiederholt angekündigt, seine Beteiligung erhöhen zu wollen. Nun ist das passiert. Man habe auf knapp 12 Prozent aufgestockt, so Al Baker gemäß der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Qatar will enger mit British und Iberia zusammenarbeiten

Aer Lingus, British Airways und Iberia sind in Nord- und Südamerika eine Macht. Qatar ist dort noch schwach. Dank der Zusammenarbeit kann die Golfairline vermehrt Passagiere nach London, Madrid und allenfalls Dublin fliegen, um sie von dort mit den Partnern British Airways, Iberia und Aer Lingus weiter reisen zu lassen. Qatar Airways möchte denn auch noch enger mit IAG zusammenarbeiten. So könne man vermehrt das Frachtgeschäft koordinieren, Codeshare-Flüge durchführen und gemeinsam einkaufen, glaubt Al Baker.



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