A321 LR: Qatar Airways ist von dem Flieger überzeugt.

Bald erste Neo-AuslieferungenQatar Airways legt sich Airbus A321 LR zu

Die Langstreckenversion des Airbus A321 Neo hat auch einen der schwierigsten Kunden überzeugt: Qatar Airways will bis zu 15 Stück des neuen Fliegers in die Flotte aufnehmen.

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Qatar Airways und der A320 Neo – es ist eine komplizierte Geschichte. Eigentlich hätte die Fluggesellschaft schon vor zwei Jahren Erstbetreiberin des neuen Flugzeugs werden sollen. Doch wegen Problemen mit den Triebwerken wurde daraus nichts. Und noch immer fliegen keine A320 Neo in der grau-weinroten Bemalung.

Das wird sich bald ändern. «Ich glaube, die Probleme sind jetzt gelöst», so Qatar-Airways-Chef Akbar Al Baker im Interview mit aeroTELEGRAPH. Die ersten Neos sollte Qatar also bald erhalten, erklärt er. Allerdings hat Qatar Airways die Order Ende des vergangenen Jahres neu verhandelt. Neu geht es nicht mehr um einen Mix aus A320 Neo und A321 Neo, sondern nur noch um 50 Airbus A321 Neo. Zusätzlich hat sich die Fluglinie Optionen auf 30 weitere Exemplare des Typs gesichert.

Einige Anpassungen am A321 Neo

Doch das ist nicht alles. Wie Al Baker sagt, wird seine Fluggesellschaft auch Kundin der neuesten Variante des Jets, des A321 LR.  «Wir werden einige A321 LR nehmen», so Al Baker. Gerade gehe es noch darum, die genaue Menge festzulegen. «Aber es werden zwischen 10 und 15 Flugzeuge sein.» Diese Version des Mittelstreckenfliegers kann dank Zusatztanks weitere Strecken zurücklegen als der gewöhnliche A321 Neo.

Der Airbus A321 LR hat ein maximales Startgewicht von 97 Tonnen und kann daher über den Atlantik oder von Nord- nach Südamerika fliegen. Bis zu 7400 Kilometer weit kommt der neu entwickelte Jet in einer Standardbestuhlung. Das reicht beispielsweise für einen Nonstopflug von Doha nach Jakarta oder Dakar. Damit ermöglicht er wirtschaftliche Verbindungen in schwächeren Perioden oder zwischen kleineren Städten.

Das exklusive Interview mit Qatar-Airways-Chef Akbar Al Baker lesen Sie in Kürze bei aeroTELEGRAPH.

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