Letzte Aktualisierung: um 20:53 Uhr
Partner von  

Jetsuite

Qatar Airways investiert in Privatjet-Firma

Die Golfairline investiert in ein amerikanisches Businessjet-Unternehmen. Das Angebot ergänze das von Qatar Airways sehr gut, so die Begründung.

Jetsuite

Flugzeug von Jetsuite: Qatar investiert in das Unternehmen.

Jetblue ist schon länger dabei. Die amerikanische Fluggesellschaft stieg im Herbst 2016 mit einem Minderheitsanteil bei der kalifornischen Privatjet-Firma Jetsuite ein. Nun stockt sie ihre Beteiligung auf – allerdings, ohne offenzulegen, wie hoch sie nun ist. Mit Jetblue ist ein anderer prominenter Investor eingestiegen.

Qatar Airways hat ebenfalls eine Minderheitsbeteiligung an Jetsuite erstanden. Die Golfairline ist damit indirekt auch an der Tochter Jetsuite X beteiligt, teilt die Nationalairline Katars mit. Auch sie sagt nicht, wie hoch ihre Beteiligung am Privatjetunternehmen genau ist.

Charter-Airline als Tochter

Jetsuite vermietet Privatjets als Charteranbieter – Embraer Phenom und Cessna Citation. Jetsuite X ist als Public Charter Airline eingestuft. Das bedeutet, dass die Fluggäste aufgrund geringerer Sicherheitsauflagen erst 30 Minuten vor Abflug da sein müssen. Die Flieger dürfen zudem über maximal 30 Sitzplätze verfügen – die Firma setzt aktuell auf Embraer E135. Jetsuite X bietet Liniendienste zwischen Kalifornien, Nevada und Montana an.

Was genau Qatar Airways mit dem Investment plant, verrät Geschäftsführer Akbar al Baker nicht. Doch er lässt durchscheinen, dass auch eine Zusammenarbeit denkbar sein könnte. Jetsuites Geschäftsmodell passe sehr gut zu dem von Qatar Airways, so der Manager.

Umsteigen in den Businessjet?

Sowohl Jetsuite als auch Jetsuite X seien komplementär zu Qatar Airways’ Angebot. Denkbar könnte daher etwa sein, dass Qatars Business-Passagiere nach der Ankunft in den USA auf Jetsuite-Flüge umsteigen.

 



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.