Dreamliner von Qatar Airways: Kinderkrankheiten.

Dreamliner frustriert Qatar

Die Golfairline bestellte fest 30 Dreamliner bei Boeing und besitzt Optionen für 30 weitere Flieger des Typs. Nun weiß sie nicht mehr, ob sie die einlösen will.

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Er ruft gerne aus, Akbar Al Baker. Schon letzten Dezember regte sich der Chef von Qatar Airways öffentlich lautstark über den Dreamliner auf. «Wir kaufen doch keine Flieger, um sie dann gleich ins Museum zu stellen», wütete er nachdem die ersten Boeing 787 in seiner Flotte gleich wiederholt Pannen hatten. Seine Meinung scheint sich seither nicht wirklich geändert zu haben. «Es gibt so viele Kinderkrankheiten. Auch wenn das jeweils nichts Gravierendes ist, wegen dem wir unsere Jets grounden müssten - es macht uns dennoch aus dem Blickwinkel der Zuverlässigkeit Sorgen», sagte Al Baker dem Fachmagazin Flightglobal zu Dreamliner.

Für den Qatar-Airways-Chef könnte das Folgen haben. Dreißig Dreamliner vom Typ 787-8 orderte er bereits fest bei Boeing, für dreißig weitere Maschinen besitzt er aber Optionen. Wenn Qatar sie einlöst, werden wohl B787-9 bestellt. Doch die Umwandlung der Optionen ist nicht mehr so sicher, wie Al Baker betont.

Stattdessen lieber Airbus A350?

Der Kauf der weiteren Dreamliner hänge ganz davon ab, wie schnell Boeing nun die Probleme löse. Man habe zwar die B787-9 im Auge. Doch je länger die Schwierigkeiten andauerten, desto mehr rücke auch der A350 in den Fokus, so Al Baker zu Flightglobal. «Wir entscheiden uns für die 787-9 oder wir kaufen den A350-1000. Wir entscheiden uns bald», so der Chef der Golfairline. Qatar Airways bestellte bereits achtzig A350, 42 davon A350-900, 38 A350-1000.

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