Dreamliner von Qatar Airways: Kinderkrankheiten.

Dreamliner frustriert Qatar

Die Golfairline bestellte fest 30 Dreamliner bei Boeing und besitzt Optionen für 30 weitere Flieger des Typs. Nun weiß sie nicht mehr, ob sie die einlösen will.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Er ruft gerne aus, Akbar Al Baker. Schon letzten Dezember regte sich der Chef von Qatar Airways öffentlich lautstark über den Dreamliner auf. «Wir kaufen doch keine Flieger, um sie dann gleich ins Museum zu stellen», wütete er nachdem die ersten Boeing 787 in seiner Flotte gleich wiederholt Pannen hatten. Seine Meinung scheint sich seither nicht wirklich geändert zu haben. «Es gibt so viele Kinderkrankheiten. Auch wenn das jeweils nichts Gravierendes ist, wegen dem wir unsere Jets grounden müssten - es macht uns dennoch aus dem Blickwinkel der Zuverlässigkeit Sorgen», sagte Al Baker dem Fachmagazin Flightglobal zu Dreamliner.

Für den Qatar-Airways-Chef könnte das Folgen haben. Dreißig Dreamliner vom Typ 787-8 orderte er bereits fest bei Boeing, für dreißig weitere Maschinen besitzt er aber Optionen. Wenn Qatar sie einlöst, werden wohl B787-9 bestellt. Doch die Umwandlung der Optionen ist nicht mehr so sicher, wie Al Baker betont.

Stattdessen lieber Airbus A350?

Der Kauf der weiteren Dreamliner hänge ganz davon ab, wie schnell Boeing nun die Probleme löse. Man habe zwar die B787-9 im Auge. Doch je länger die Schwierigkeiten andauerten, desto mehr rücke auch der A350 in den Fokus, so Al Baker zu Flightglobal. «Wir entscheiden uns für die 787-9 oder wir kaufen den A350-1000. Wir entscheiden uns bald», so der Chef der Golfairline. Qatar Airways bestellte bereits achtzig A350, 42 davon A350-900, 38 A350-1000.

Mehr zum Thema

Bordservice Project Fox: Bei Lufthansa werden die Komponenten nun getrennt erhitzt.

Mehr Gourmet, weniger Toilette: Neuer Lufthansa-Bordservice hat gesperrtes WC zur Folge

Die auf der Nase liegene Boeing 787, vergessener Verriegelungsstift: kleines Teil, großer WIrkung.

Auf Nase gekrachte Boeing 787 von Lufthansa: Der Sicherungsstift lag noch in der Werkzeugkiste

Die nach vorne gekippte Boeing 787 von Lufthansa: Das Heck ragt in den Himmel.

Lufthansa-Dreamliner: Wie lange dauert die Reparatur nach dem Fahrwerksunfall?

Letzter Start ZA004: Jetzt ist die Boeing 787 in Rente.

Boeing mustert letzten Dreamliner-Testflieger aus

Video

dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack