A350 von Qatar: Überzeugt gegen den Konkurrenten

Qatar: A350-1000 schlägt B777-8X

Qatar bestellt weitere Boeing B777-300ER. Die Airline zeigt sich auch als Fan der Neuversion der Triple-Seven, aber nur in der einen Ausführung.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Noch setzt Akbar Al Baker auf die Boeing B777. Bei der Luftfahrtmesse in Le Bourget bestellte seine Qatar Airways neun weitere Flieger aus der Familie. Die zusätzlichen B777-300ER würden in der Entwicklung des Direktflug-Netzes eine sehr wichtige Rolle spielen, erklärte der Vorstandsvorsitzende anlässlich der Bekanntgabe der Order. Doch wenn es um die Neuversion der B777X geht, ist Al Baker hin und hergerissen. Bis man sich genauer festlege, müsse Boeing noch einiges an weiteren Informationen liefern.

Eines ist für Al Baker klar. Die B777-8X, die als erstes auf den Markt kommen soll, hat bei ihm gegen den direkten Konkurrenten A350-1000 keine Chance. «Mit meinem Streckennetz brauche ich die B777-8X nicht.» Die Boeing-Maschine sei nur für ultralange Flüge wirklich geeignet. Vom Airbus-Flieger ist der Qatar-Chef dagegen überzeugt. Qatar ist Erstkundin.

Auch an weiteren Dreamlinern interessiert

Das heisst aber nicht, dass er die Neuversion von Boeing links liegen lassen wird. Al Baker glaubt, dass die B777-9X besser wird, als bislang angenommen. Deshalb überlegt er sich gemäß der Nachrichtenagentur Bloomberg offenbar, Erstkunde des Fliegers zu werden. Zudem ist er auch daran interessiert, weitere Dreamliner zu kaufen, allerdings keine der jetzt erst angekündigten Stretch-Version. Doch auch das knüpft Al Baker an eine Bedingung: «Wenn sie uns erst Auslieferungsslots im nächsten Jahrzehnt anbieten, dann sind wir nicht interessiert. Dann gibt es interessantere Modelle, die auf dem Markt sind.»

Daneben überlegt sich Al Baker auch, weitere Airbus A330 zu kaufen. Allerdings nur, wenn diese dementsprechend billiger seien. «Mit der Einführung des A350 sind die ja ein bisschen überholt», kommentiert Al Baker.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

Airbus holt Strategieberater Eric Kirstetter in den Vorstand

airbus a319 neo china southern

China Southern und ihre Tochter Xiamen Airlines bestellen mehr als 130 Jets bei Airbus

ticker-airbus-konzern-

Airbus startet schwächer ins Jahr – weniger Auslieferungen drücken Ergebnis

u suite airbus 08

Airbus plant gegenüberliegende Sitze - mit einem Rollstuhl dazwischen

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg