Airbus A330 von Qantas: Der Sitz mit mehr Beinfreiheit war ziemlich teuer.

MalheurQantas verrechnet Passagier 988 Millionen für mehr Beinfreiheit

Ein Australier wollte sich auf einem Inlandsflug etwas gönnen. Doc für die Buchung eines Sitzes mit mehr Beinfreiheit verrechnete ihm Qantas eine horrende Summe.

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Dave O'Neil ist Komiker und hatte eben ein paar Auftritte in Melbourne hinter sich gebracht. Auf seinem Rückflug nach Perth wollte er sich ein kleines Extra leisten. Also loggte er sich bei Qantas ein. Dort buchte O'Neil einen Sitz mit mehr Beinfreiheit. «Ich bin ein großer Mann», kommentiert er.

Doch bei der Buchung des Extras lief etwas ziemlich schief. Als Preis wurde ihm angezeigt: 987.999.999 australische Dollar oder umgerechnet 637 Millionen Euro. Mehrmals lud O'Neil die Seite neu und er versuchte es auch in der App. Aber ihm wurde immer noch derselbe Preis angezeigt. Und so zeigte sich der Australier mutig und kaufte das Extra. Von der Kreditkarte abgebucht wurden ihm aber nur 70 Dollar.

«Angezeigter Preis war definitiv ein bisschen hoch»

Qantas erklärt, man untersuche, weshalb es zum Fehler gekommen sei. Bisher habe man ihn aber nicht nachvollziehen können. «Wir wissen zwar, dass die Kunden die zusätzliche Beinfreiheit sehr schätzen, aber der angezeigte Preis war definitiv ein bisschen hoch», so eine Sprecherin.

O'Neil postete den Fehler bei Twitter und bekam sehr viele Reaktionen darauf, die mitunter sehr lustig waren. «Tut mir leid, Sir, haben Sie versehentlich auf ‹Das Flugzeug kaufen› statt auf ‹Mehr Beinfreiheit› geklickt?», schrieb ein Nutzer. «Sie senken den Preis immer um ein paar Dollar, damit man nicht das Gefühl hat, eine ganze Milliarde auszugeben», tweetete einer anderer. Und ein dritter meinte: «Ich nehme an, dass das ist, bevor der Halbpreis-Rabatt der Regierung wirkt».

Jäger der falschen Preise

Falsche Preis gibt es bei Ticketbuchungen ab und an. Nicht immer geht es dabei um zu hohe Beträge, manchmal sind die Tarife auch viel zu tief. Im Internet gibt es ganze Gruppen, die auf Ausschau nach so genannten error fares sind. Fluglinien sind indes nicht verpflichtet, die so gekauften Tickets auch zu honorieren, wenn es ein offensichtlicher Fehler war.

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