Airbus A330 von Qantas: Der Sitz mit mehr Beinfreiheit war ziemlich teuer.

MalheurQantas verrechnet Passagier 988 Millionen für mehr Beinfreiheit

Ein Australier wollte sich auf einem Inlandsflug etwas gönnen. Doc für die Buchung eines Sitzes mit mehr Beinfreiheit verrechnete ihm Qantas eine horrende Summe.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Dave O'Neil ist Komiker und hatte eben ein paar Auftritte in Melbourne hinter sich gebracht. Auf seinem Rückflug nach Perth wollte er sich ein kleines Extra leisten. Also loggte er sich bei Qantas ein. Dort buchte O'Neil einen Sitz mit mehr Beinfreiheit. «Ich bin ein großer Mann», kommentiert er.

Doch bei der Buchung des Extras lief etwas ziemlich schief. Als Preis wurde ihm angezeigt: 987.999.999 australische Dollar oder umgerechnet 637 Millionen Euro. Mehrmals lud O'Neil die Seite neu und er versuchte es auch in der App. Aber ihm wurde immer noch derselbe Preis angezeigt. Und so zeigte sich der Australier mutig und kaufte das Extra. Von der Kreditkarte abgebucht wurden ihm aber nur 70 Dollar.

«Angezeigter Preis war definitiv ein bisschen hoch»

Qantas erklärt, man untersuche, weshalb es zum Fehler gekommen sei. Bisher habe man ihn aber nicht nachvollziehen können. «Wir wissen zwar, dass die Kunden die zusätzliche Beinfreiheit sehr schätzen, aber der angezeigte Preis war definitiv ein bisschen hoch», so eine Sprecherin.

O'Neil postete den Fehler bei Twitter und bekam sehr viele Reaktionen darauf, die mitunter sehr lustig waren. «Tut mir leid, Sir, haben Sie versehentlich auf ‹Das Flugzeug kaufen› statt auf ‹Mehr Beinfreiheit› geklickt?», schrieb ein Nutzer. «Sie senken den Preis immer um ein paar Dollar, damit man nicht das Gefühl hat, eine ganze Milliarde auszugeben», tweetete einer anderer. Und ein dritter meinte: «Ich nehme an, dass das ist, bevor der Halbpreis-Rabatt der Regierung wirkt».

Jäger der falschen Preise

Falsche Preis gibt es bei Ticketbuchungen ab und an. Nicht immer geht es dabei um zu hohe Beträge, manchmal sind die Tarife auch viel zu tief. Im Internet gibt es ganze Gruppen, die auf Ausschau nach so genannten error fares sind. Fluglinien sind indes nicht verpflichtet, die so gekauften Tickets auch zu honorieren, wenn es ein offensichtlicher Fehler war.

Mehr zum Thema

Airbus A350-1000 von Cathay Pacific: Die Airline ließ die «Error Fare» gelten.

First-Class-Tickets für 740 statt 6160 Euro

Airbus A319 von British Airways: Die Airline verscherbelte aus Versehen Billigtickets.

Ärger wegen annullierter Billigtickets

ticker-qantas

Qantas schließt Manager von First Class auf neuen Airbus A350 aus

ticker-qantas

Qantas stockt Kapazitäten auf - für ein Konzert

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack