Flugzeug-Belader in Australien: Bekommt Verstärkung.

Temporärer JobwechselQantas sucht 100 Führungskräfte, die drei Monate lang Koffer verladen

Die Fluggesellschaft sucht 100 Managerinnen und Manager, die vorübergehend beim Verladen von Gepäck mithelfen. Nicht in Teil-, sondern in Vollzeit und gleich für drei Monate.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Zwei Piloten packten mit an. In Manchester half im Mai ein Mitglied des Cockpitpersonals von Tui mit, Koffer und Taschen in das Flugzeug einzuladen, damit sein Flug pünktlich nach Kreta abheben konnte. Gleiches tat im Juni ein Pilot von Edelweiss in Edinburgh und sorgte so dafür, dass er pünktlich nach Zürich starten konnte.

An europäischen Flughäfen stapelten sich in den vergangenen Wochen Kofferberge, weil das Gepäck nicht mehr rechtzeitig verladen werden konnte. Der Grund dafür ist Personalmangel bei den Bodendiensleistungsunternehmen. Zum einen haben sie in der Pandemie viele Stellen gestrichen, zum anderen verzeichnen sie hohe Krankenstände.

Freiwillige werden für Temporärjob geschult

Solche Probleme will Qantas in der anstehenden Frühlingssaison verhindern, in der wieder mehr gereist wird. Die Fluggesellschaft sucht mindestens 100 Führungskräfte, die vorübergehend beim Verladen von Gepäck mithelfen. Dabei geht es nicht um einzelne Einsätze. Die Freiwilligen sollen gleich für drei Monate fest auf dem Vorfeld arbeiten.

Wer sich bewirbt, werde «geschult und an den Flughäfen in Sydney und Melbourne eingesetzt», zitiert die Nachrichtenagentur Australian Associated Press aus einem Schreiben von Colin Hughes, der im Vorstand von Qantas für das Operative zuständig ist. Sie würden von Mitte August bis Mitte November die Bodenabfertigungspartner unterstützen und fest in die Dienstpläne eingetragen.

Keine Doppelbelastung

Hughes betont, dass Qantas nicht erwarte, dass die Managerinnen und Manager in den drei Monaten eine Doppelbelastung in Kauf nehmen müssten. Den temporären Job müssten sie nicht zusätzlich zu ihrer üblichen Vollzeitstelle übernehmen, so der Vorstand. In den vergangenen Wochen hatte die Airline bereits wiederholt Mitarbeitende gebeten, beim Gepäck mitzuhelfen.

Denn auch bei Qantas kam es zu ungewöhnlich vielen Verspätungen und Annullierungen. «Wir sind uns darüber im Klaren, dass unsere betriebliche Leistung nicht den Erwartungen unserer Kundschaft oder den Standards, die wir von uns selbst erwarten, entsprach», so eine Sprecherin der Fluglinie gegenüber Australian Associated Press.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Delta: An Bord eines Flugzeuges waren nur Taschen.

Ein Airbus A330 von Delta - nur für liegen gebliebenes Gepäck

Airbus A380 mit dem Kennzeichen VH-OQF: Wird auseinander gebaut.

Qantas zerlegt den ersten Airbus A380

Frachtraum einer Boeing 787: Die Beladung hat Auswirkungen auf den Schwerpunkt.

Wird ein Flugzeug eigentlich gewogen?

ticker-qantas

Bettwanzen an Bord: Qantas muss Boeing 787 in Rom aus dem Verkehr ziehen

Video

Betankung einer Boeing 747 von Lufthansa: IN Frankfurt ist Kerosin knapp.
Der niedrige Wasserstand des Rheins wird zum Problem für Deutschlands größten Flughafen. Tankschiffe können nur noch eingeschränkt Kerosin liefern. Deshalb hat Lufthansa ihre Crews angewiesen, auf ausgewählten Strecken zusätzlichen Treibstoff nach Frankfurt mitzubringen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies