A380 von Qantas: Bedrängt von Asiaten.

Asiatischer Angriff auf Qantas

Schlechte Nachrichten für die australische Airline: Gleich zwei Konkurrenten aus Asien planen einen Frontalangriff.

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Bei Qantas läuft gerade nichts so wirklich rund. Arbeitskampf, Negativschlagzeilen, schlechte Zahlen. Und jetzt greift auch noch die Konkurrenz mit voller Wucht an. Dass diese vor allem aus China und Asien stammen würde und gefährlich werden dürfte, war Firmenchef Alan Joyce schon bewusst. Er hatte schon früher dieses Jahr davor gewarnt. Jetzt wird das Szenario offenbar Wirklichkeit. China-Southern-Airlines-Chef Si Xianmin persönlich kam in einem Airbus A330 in Perth an, um die neue Route von Guangzhou aus einzuweihen. Und er nutzte diese Gelegenheit, um seine ambitionierten Pläne kundzutun. Bis 2015 wolle man die Wöchentlichen Flüge von China nach Australien von 32 auf rund 110 erhöhen. Damit dürfte die chinesische Airline ein noch größeres Problem werden als die Konkurrenz aus dem Mittleren Osten, die Qantas schon länger für sinkende Marktanteile verantwortlich macht (aeroTELEGRAPH berichtete). Emirates fliegt momentan etwa 70 mal in der Woche auf den Kontinent, wie The Australian berichtet.

Auf den Routen nach China hat Qantas schon länger Probleme. Branchenexperten gehen aber davon aus, dass China Southern dem Konkurrenten auch auf Routen nach Europa oder Nordamerika auf die Pelle rücken könnte. Eigentlich sieht Qantas in Asien allerdings Potenzial für gute Geschäfte: Die Arbeitskosten sind geringer, die Nachfrage steigt und steigt vor allem auch auf regionalen Strecken - der australische Markt ist dagegen schon weit entwickelt und gesättigt.

Konkurrenz zu RedQ

Doch auch hier will man es den Australiern nicht einfach machen: Am gleichen Tag wie China Southern gab auch die malaysische Air Asia bekannt, Qantas anzugreifen: Laut der Zeitung Heraldsun will die Fluggesellschaft eine neue Regionalairline ins Leben rufen. Diese soll in direkter Konkurrenz zu Qantas stehen. Oder genauer: Zur neuen Qantas-Tochter RedQ, mit der Alan Joyce vom wachsenden asiatischen Markt profitieren will (aeroTELEGRAPH berichtete).

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