Iran bei nacht: Dort wo es dunkel ist, könnten bald Lufttaxis hinfliegen.

Bereits gute VorerfahrungenIran plant engmaschiges Lufttaxi-Netz

Der Iran bindet entlegene Regionen besser an das Luftfahrtnetz an. Ein Dutzend Propellerflieger dienen künftig als Shuttle zu größeren Flughäfen.

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Der Iran ist groß - vier Mal größer als Deutschland. Viele Regionen liegen deshalb weit entfernt von der Hauptstadt Teheran oder anderen Metropolen. Sie will die Regierung jetzt besser an das inländische Luftfahrtnetz anschließen.

Man baue dazu ein engmaschiges Lufttaxinetz auf, teilte Irans Transport- und Luftfahrtsekretär Manouchehr Manteqi kürzlich mit, wie lokale Medien berichten. Kleine Flugzeuge sollen dafür genutzt werden, Zubringerflüge von kaum angeflogenen Flugplätzen zu den größeren Airports des Landes durchzuführen. Geplant ist, dafür zwölf Flieger mit Platz für vier bis zehn Passagiere einzusetzen.

Bereits erste Erfahrungen

Die Lufttaxis sollen schon kommenden März alle im Einsatz stehen. Sie sollen nicht nur im Liniendienst unterwegs sein, sondern auch bei Bedarf abheben. Welche Flugzeugmodelle eingesetzt werden, ist bislang nicht bekannt.

Neu ist die Idee nicht. Nach Aussagen von Manteqi hat der Iran mit dem Lufttaxi-Modell bereits gute Erfahrungen in den Provinzen Nord-Khorasan und Hormozgan gemacht. Nun soll das Netz auf weitere Teile des Landes ausgeweitet werden. Bis zum Ende des laufenden Jahres sollen bereits zwei neue Verbindungen betrieben werden.

Private Fluggesellschaften

Diese ersten zwei Routen werden zuerst zum Verfeinern des Konzepts verwendet: «Wir möchten Hindernisse und Probleme ausfindig machen und dann an angemessenen Lösungen arbeiten» sagte Manteqi der Zeitung Tehran Times. Die Lufttaxis sollen aber nicht nur die Infrastruktur des Landes besser nutzen, sondern auch den privaten Airlines im Iran unter die Arme greifen. So soll der Auftrag für die Lufttaxi-Flüge trotz des staatlichen Beschlusses an private Fluglinien vergeben werden.

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