Boeings und Porsches Fluggerät für die Stadt: So könnte es aussehen.

Neue PartnerPorsche und Boeing arbeiten an Senkrechtstarter

Porsche hebt ab: Der deutsche Autohersteller will zusammen mit dem US-Flugzeugbauer Boeing ein elektrisches Fluggerät für den Stadtverkehr entwickeln.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Ein Fluggerät mit Elektroantrieb, das ohne Pilot unterwegs ist und den Stadtverkehr revolutioniert - daran arbeiten zurzeit viele. Einer der bekanntesten Namen ist die Firma Volocopter, an welcher der Autobauer Daimler beteiligt ist. Auch Airbus entwickelt ein Lufttaxi. Und Boeing ist beim Startup Kitty Hawk eingestiegen, das einen Zweisitzer namens Cora baut. Doch dabei belässt es der US-Flugzeughersteller nicht.

Zusammen mit dem deutschen Autobauer Porsche nimmt Boeing nun auch das Premium-Segment ins Visier. «Porsche und Boeing wollen den Markt für Premium Urban Air Mobility (UAM) gemeinsam erschließen», teilten die beiden Unternehmen am Donnerstag (10. Oktober) mit. Dazu unterzeichneten die neuen Partner eine Absichtserklärung.

Ingenieure beider Firmen arbeiten an Prototypen

Ein internationales Team werde unter anderem das Potenzial des Marktes für Premium-Produkte zu analysieren und mögliche Anwendungsbereiche zu ermitteln, heißt es. Boeing, Porsche und die Boeing-Tochter Aurora Flight Sciences entwickeln zudem ein Konzept für ein vollständig elektrisches Fluggerät, das senkrecht starten und landen kann. «Ingenieure beider Unternehmen sowie der Porsche-Töchter Porsche Engineering Services GmbH und Studio F.A. Porsche arbeiten an der Umsetzung und dem Test des Prototyps.»

Denkbar ist im Sinne des Premium-Gedankens auch, dass Boeing und Porsche gar kein Lufttaxi entwickeln, in das jeder einsteigen kann, sondern ein Fluggerät, dass sich wohlhabende Menschen oder Unternehmen anschaffen wie einen Business- oder Privatjet. Die Partner gehen nicht explizit darauf ein, ob ihr Flieger autonom unterwegs sein soll.

Mehr zum Thema

City Airbus in Ingolstadt: Flog nicht dorthin, sondern reiste per Tieflader an.

So sieht Airbus' Lufttaxi aus

Lufttaxi von Boeing flog zum ersten Mal

Lufttaxi von Boeing flog zum ersten Mal

ticker-boeing-1

Boeing liefert im August 51 Flugzeuge aus

ticker-boeing-1

Boeing führt neues Pilotentrainingssystem in Thailand ein

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack