Boeing 737 von Pobeda: Bald auch mit 737 Max unterwegs.

Kauf von 30 FlugzeugenPobeda baut mit Boeing 737 Max aus

Die russische Billigairline bleibt offenbar Boeing treu. Pobeda will sich bis zu 30 Exemplare der 737 Max beschaffen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Geht Pobeda Boeing fremd? Vor Kurzem hieß es, das Management der Billigairline schaue sich auch den Airbus A321 an. Für die russische Fluggesellschaft hätte die Beschaffung des europäischen Kurz- und Mittelstreckenflugzeuges die Aufgabe der Einheitsflotte bedeutet. Nun scheint es aber so, als ob sie doch keinen gemischten Flugzeugpark haben will.

Auf dem Ausschreibungsportal der Russischen Föderation sucht Pobeda nämlich Beratungsdienstleistungen im Zusammenhang mit der Beschaffung von 30 neuen Boeing 737 Max 8. Die Aeroflot-Tochter behält sich vor, später auf die größere Version 737 Max 10 und/oder die Billigairline-Variante 737 Max 200 zu wechseln, wie das Fachportal Russian Aviation schreibt. Angedacht ist, dass die Flieger im Rahmen einer sogenannten Sale-and-leaseback-Transaktion gekauft, gleich wieder verkauft und geleast werden könnten.

Stetiger Ausbau

Gegründet wurde Pobeda Ende 2014 als Nachfolgerin von Dobrolet, die ihre Flüge im August 2014 wegen des Russland-Embargos einstellen musste. Derzeit verfügt die Billigairline über eine Flotte von 20 Boeing 737-800. Der Flugzeugpark wird stetig ausgebaut. In Deutschland fliegt sie die Flughäfen Berlin-Tegel, Karlsruhe, Leipzig, Köln und Memmingen an.

Mehr zum Thema

Zweiter Prototyp der Yakovlev MS 21-310:  Russland will neue Gebühr zur Finanzierung.

Passagiere sollen teure Flugzeuge aus russischer Produktion bezahlen

Embraer E190 von Wideroe: Mit diesem Flugzeugtyp wurden die Russinnen und Russen Richtung Heim geflogen.

Widerøe fliegt Russen im Spitzbergen-Eklat zurück nach Hause

Airbus A330 von Aeroflot: Bald mit iranischen Teilen?

Von der Airbus-A330-Wartung zur Teilefertigung: So weit gingen Russlands Pläne mit Iran

ticker-russland

Russland plant milliardenschweren Ausbau seiner Flughäfen

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier