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Neuer Billigflieger aus Island will im Herbst starten

Mit Play sollte in Island eigentlich schon im vergangenen Winter eine neue Billigairline abheben. Jetzt gibt es einen neuen Termin - und eine Einigung mit einem Leasinggeber.

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Computerskizze eines Fliegers von Play: Bleibt es bei Airbus A321?

Auf Lila soll Rot folgen. Zwei ehemalige Manager der bankrott gegangenen Wow Air möchten mit Play eine neue Billigairline in Island starten. Pläne dazu waren bereits 2019 sehr konkret. Mit zwei geleasten, knallroten Airbus A321 wollte das Startup im vergangenen Winter von Keflavík/Reykjavík aus erst sechs Ziele in Europa anfliegen, danach in den USA.

Bislang ist aber noch kein Flieger von Play abgehoben. Dies ist nun für kommenden Herbst geplant, sagte Play-Chef Arnar Már Magnússon kürzlich laut Berichten der Nachrichtenseite Vísir. Das Unternehmen sei ausreichend finanziert und erwarte «bald» den Erhalt ihres Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (Englisch: Air Operator Certificate oder AOC).

Leasingflieger gesichert

Ebenso habe das Startup mit einer Gewerkschaft bereits Tarifverträge für Piloten und Kabinencrews ausgehandelt, sagte Magnússon. Laut dem Manager hat die aktuelle Corona-Krise die Planungen nur etwas ausgebremst. Wohin die ersten Flüge gehen und ob es sich beim Fluggerät weiterhin um A321 handeln wird, dazu äußerte sich der Manager nicht.

Im Gegensatz zu den ursprünglichen Plänen soll der Betrieb aber mit nur einem statt zwei Flugzeugen starten. Es gebe bereits eine Einigung mit einem Leasinggeber. Einen Wettbewerb mit Islands größter Fluggesellschaft Icelandair möchte Play derweil vermeiden. «Wir konzentrieren uns in erster Linie auf uns», so Magnússon.



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