Katze mit flachem Gesicht: Es kommt häufiger zu Zwischenfällen.

Möpse und Co. Platte Nase? Flugverbot!

Immer mehr Fluglinien verschärfen die Regeln für den Transport von Hasen, Kaninchen, sowie stumpfnasigen Hunden und Katzen. Denn sie haben ein erhöhtes Todesrisiko.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Am 1. Januar wurde die No-Fly-Liste von Lufthansa etwas verlängert: Hasen, Kaninchen, sowie Hunden und Katzen der stumpfnasigen Rassen dürfen nicht mehr im Frachtraum. Sie dürfen auch nur unter bestimmten Bedingungen überhaupt noch mitfliegen. Zu den betroffenen Hunden gehören etwa alle Möpse, Pekinesen, Pit Bulls und anderen Zuchtrassen. Bei den Katzen sind es unter anderem die britische Kurzhaarkatze, die schottische Faltohrkatze und Persische Katzen.

Der Grund für die Maßnahme: «Es kann beim Transport von stumpfnasigen Hunden und Katzen zu gesundheitlichen Problemen kommen», erklärt eine Sprecherin von Lufthansa. Denn diese Tiere haben anatomisch bedingt verengte Luftwege und neigen damit einhergehend zur Atemnot. Die ungewohnte Umgebung oder hohe Temperaturen an Abflug-, Transfer- oder Zielflughafen könnten das verstärken und zu Kreislaufproblemen bis hin zum Tod führen. «Deshalb empfehlen wir, entsprechende Tiere nur in dringenden Fällen zu transportieren.»

Wenn es zu heiß ist, kein Transport

In der Kabine dürfen Pekinese und Co. aber auch nur dann mitfliegen, wenn sie die gewöhnlichen Maßstäbe für die Mitnahme erfüllen. Das heißt, das Tier darf inklusive Transportbehälter maximal acht Kilo wiegen. Der Behälter darf die Maße 55 x 40 x 23 Zentimeter nicht überschreiten.

Und es gibt noch eine weitere Beschränkung. Stumpfnasige Tiere, so Lufthansa Cargo, befördere man nur, wenn die Außentemperatur an Abflug- und Zielort weniger als 27 Grad Celsius beträgt. «In Monaten, in denen die Temperatur in der Regel darüber liegt, wird der Transport stumpfnasiger Tiere zu den betreffenden Stationen grundsätzlich nicht angeboten.»

Auch Virgin Australia zog nach

Dass Flüge für die Tiere böse enden können, zeigen zwei Zwischenfälle, die sich im Dezember in Australien ereigneten. Ein Boxer starb, als er bei großer Hitze im Käfig in Sydney auf dem Rollfeld warten musste. Nur kurz darauf kam eine Bulldogge auf einem Qantas-Flug von Sydney nach Melbourne um. Die Fluggesellschaft entschied sich daraufhin, den Transport der Tiere vorerst auszusetzen.

Kurz darauf gab auch Virgin Australia bekannt, keine stumpfnasigen Tiere mehr zu befördern. Man habe branchenweit einen «tragischen Anstieg» von Problemen bei Transport dieser Tiere ausgemacht. Daher müsse man nun diese Entscheidung treffen.

Mehr zum Thema

Gefiederte Passagiere: Die Falken brauchen einen eigenen Sitz.

Wenn der Sitznachbar ein Vogel ist

ticker 100 jahre lufthansa

D-AIXL: Airbus A350 von Lufthansa fliegt nach Châteauroux - er bekommt dort die Jubiläumslackierung

ticker 100 jahre lufthansa

Vor exakt 100 Jahren wurde Luft Hansa gegründet - Vorstand von Lufthansa Group dankt heutigen Mitarbeitenden für ihren Beitrag

ticker 100 jahre lufthansa

Lufthansa will im Jubiläumsjahr «Verantwortung im Nationalsozialismus kritisch beleuchten»

Video

airbus a330 antarktis
Im vergangenen Dezember landete erstmals ein Airbus A330 in der Antarktis. Jetzt gibt es reichlich Einblicke ins Cockpit während dieses Fluges.
Timo Nowack
Timo Nowack
Das Wrack der Beechcraft 1900 von Satena: Liegt in schwierigem Gelände.
Im Nordosten Kolumbiens ist eine Beechcraft 1900 auf dem Weg nach Ocaña abgestürzt. Alle 15 Menschen an Bord des Flugzeuges der Staatsairline Satena kamen ums Leben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack