Cockpit einer Boeing 737 Max beim Testflug der FAA: Sind die Checklisten zu lang?

Southwest und American Piloten kritisieren geplantes 737-Max-Training

Vor der Wiederzulassung der Boeing 737 Max legt die amerikanische Luftfahrtbehörde Regeln zum Training vor. Die Piloten von zwei Airlines fordern Änderungen.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Bei der geplanten Wiederzulassung und Rückkehr der Boeing 737 Max in den Betrieb geht es nicht nur um technische Verbesserungen an dem gegroundeten Modell. Ein zentraler Punkt ist auch das Training der Piloten, besonders mit Blick auf die Situation, dass das Flugzeug wie bei den zwei tödlichen Max-Unglücken die Nase nach unten drückt.

Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hat Vorschläge gemacht, wie das Pilotentraining aussehen soll und nach welchen Richtlinien Cockpitcrews in Notfallsituationen reagieren sollen. Doch die Piloten von Southwest Airlines und American Airlines zeigen sich nicht zufrieden mit diesen Vorschlägen, die bis Montag für Kommentare offen standen.

Kritik an Checklisten und Trainingsrhythmus

So kritisiert die Pilotengewerkschaft von Southwest Airlines laut der Nachrichtenagentur Associated Press, die Notfall-Checklisten seien zu komplex. Die Fehlerquoten würden bei langen Checklisten exponentiell ansteigen, argumentiert die Gewerkschaft. Weiter heißt es, Piloten im Simulator «fanden es schwierig, sich an die Schritte in der Reihenfolge zu erinnern». Die Forderung: Die Anzahl der Schritte, welche die Piloten in Notfallsituationen vor den Abstürzen von Lion Air und Ethiopian beachten und ausführen müssen, soll sinken.

Piloten von American Airlines sind derweil nicht einverstanden mit dem vorgeschlagenen Trainingsrhythmus. Sie fordern ein Notfalltraining alle zwei Jahre und nicht nur alle drei Jahre, wie von der FAA vorgeschlagen. Die Behörde könnte in den kommenden Wochen das fixe Regelwerk zum Training der Piloten veröffentlichen. Für Boeing wäre dies ein wichtiger Schritt, um die Wiederzulassung der 737 Max wie erhofft noch in diesem Jahr zu erreichen.

Welche Schritte nach der Veröffentlichung des Trainingsreglements noch für die Max-Rückkehr nötig sind, lesen Sie hier.

Mehr zum Thema

American Airlines: Minus 17,6 Prozent.

American plant ab Ende Dezember 737-Max-Flüge

Boeing 737 Max von American: Kunden können sie ansehen gehen.

American bietet Skeptikern Boeing-737-Max-Touren an

Boeing 737 Max im Flug: Die nächsten solchen Bilder gibt es erst ab Juni oder Juli.

Easa hält die Boeing 737 Max wieder für sicher

ticker-american-airlines

American Airlines bringt alkoholfreies Bier an Bord

Video

airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack
antonov leipzig 14
Aufgrund des russischen Angriffskriegs musste die ukrainische Frachtfluggesellschaft ihre Basis nach Deutschland verlegen. aeroTELEGRAPH hat Antonov Airlines und ihre An-124 am Flughafen Leipzig/Halle besucht.
Timo Nowack
Timo Nowack