A320 von Philippines Airways: Die Airline will weitere Airbus-Order schieben.

Neue Airbus-FliegerPhilippines kann Jets nicht zahlen

Philippine Airlines hat zu viele Kurz- und Mittelstreckenflieger, aber zu wenig große Flugzeuge. Nun will die Airline die Auslieferung weiterer Airbus verschieben.

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«Wir müssen mit Airbus verhandeln», erklärte Jaime Bautista, Manager von Philippine Airlines (PAL) gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Die Lieferung aufzuschieben sei natürlich immer mit Kosten verbunden. Im November soll PAL eigentlich ihren 30. Airbus übernehmen, 2015 und 2016 ist die Zustellung von jeweils zehn weiteren Flugzeugen geplant. Sie sind Teil einer 7-Milliarden-Dollar-Order aus dem Jahr 2012 von insgesamt 44 A320 und 20 A330. Bereits im August hatte die philippinische Airline ihre Option für acht A321 Neo verfallen lassen.

PAL habe sich entschieden, weitere Strecken nach Europa zunächst nicht anzubieten, sondern sich auf ihre profitablen Strecken nach Nordamerika zu konzentrieren, erklärte Bautista weiter. Grund dafür sei ein Mangel an Langstreckenflieger. Derzeit würde die Airline alle Verbindungen überprüfen – es gebe einen Überschuss an Kurz- und Mittelstreckeflugzeugen. «Wir müssen schauen, ob wir wirklich all diese Flugzeuge benötigen», so Bautista.

PAL will wieder Profit machen

Die philippinische Airline hat in den vergangenen zwei Jahren rote Zahlen geschrieben und will wieder profitabel werden. Vor einem Monat hatte Milliardär Lucio Tan für 1,3 Milliarden Dollar die Kontrolle über Philippine Airlines übernommen.

Philippine Airlines unterhält Drehkreuze in Manila und Cebu und fliegt insbesondere Ziele an, wo viele ausgewanderte Philippiner leben, etwa Australien, Nordamerika und die Pazifik-Region. Die Airline ist nicht Teil einer Allianz, unterhält aber Codeshare-Abkommen mit All Nippon Airways, Cathay Pacific, Emirates, Etihad Airways, Gulf Air, Malaysia Airlines und der Tochtergesellschaft PAL Express.

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