Embraer E170 von:

People‘s ViennalineAktion mit selbst bestimmtem Preis artet aus

People‘s Viennaline sorgte mit der Aktion für Aufsehen, dass Passagiere den Ticketpreis selber bestimmen konnten. Doch nun wurde sie eingestellt, weil Studenten sie missbraucht haben.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Bei People‘s Viennaline glaubte man an das Gute im Menschen. Die österreichisch-schweizerische Regionalairline startete im Mai eine Aktion, bei der Reisende auf bestimmten Flügen kurzfristig den Preis selber bestimmen konnten. Eine Mindestvorgabe gab es nicht. «Wir sind überzeugt, dass der menschliche Sinn für uneigennütziges Handeln [...] lediglich verschüttet wurde. Muss der Kunde selber über den Wert einer Leistung nachdenken, wird diese Eigenschaft reaktiviert», prophezeit Geschäftsführer Daniel Steffen.

Zuerst lief es auch gut. Im Juni und Juli hätten rund 1000 Fluggäste von der Aktion profitiert, so People‘s Viennaline. Sie zahlten Preise zwischen 1 Euro und über 200 Euro pro Strecke. Der Durchschnittspreis habe bei 85 Euro auf der Strecke Altenrhein – Wien und bei 78 Euro für Wien – Altenrhein gelegen. Das sei «deutlich über den Erwartungen» so die Fluggesellschaft. Doch dann wendete sich das Blatt.

Neukunden gewonnen

Mit Beginn der Semesterferien habe sich die Aktion zu einem «anscheinend organisierten Studentenspaß» entwickelt. Zum Teil seien die jungen Leute mit einer «aggressiven Forderungshaltung gegenüber den Mitarbeitenden für 10 Cent bis 1 Euro» geflogen. «Deshalb stellen wir die Aktion per 12. August ein», so Geschäftsführer Daniel Steffen in einer Medienmitteilung. Immerhin habe die Aktion People’s Viennaline aber Neukunden aus dem Großraum Wien sowie Zürich gebracht und international für ein grosses Medienecho gesorgt. Ganz ausschließen will man eine Wiederholung der Aktion denn auch noch nicht.

People’s Viennaline ist die Fluggesellschaft des Flughafens St. Gallen Altenrhein. Sie betreibt mit einer Embraer E170 vor allem die Strecke nach Wien, expandiert aber in letzter Zeit zunehmend auch mit weiteren Destinationen, die für Reisebüros angeflogen werden, aber teilweise auch direkt buchbar sind. Kürzlich gab sie zudem bekannt, künftig von Altenrhein via Friedrichshafen nach Köln fliegen zu wollen.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack