VenezuelaPassagiere nehmen bei chaotischer Evakuierung große Koffer mit

So sollte eine Evakuierung nicht laufen. Beim Verlassen einer McDonnell Douglas MD-82 von Laser Airlines in Caracas nahmen die Reisenden große Gepäckstücke mit. Das führte zu Chaos.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Flug QL943 sollte die Passagiere am Sonntag (28. April) von Caracas nach Santo Domingo bringen. Doch die McDonnell Douglas MD-82 von Laser Airlines schaffte es nicht bis in die Dominikanische Republik. Bereits am Gate des Flughafens der venezolanischen Hauptstadt gab es ein Problem. Plötzlich bemerkten Reisende Rauch vom Flugzeug mit dem Kennzeichen YV2923 aufsteigen.

Offenbar hatte es Probleme mit dem Hilfstriebwerk gegeben. Die Besatzung ordnete daraufhin eine Evakuierung an. Doch die lief nicht so ab, wie sie sollte. Ein Video zeigt, wie Fluggäste mit großen Gepäckstücken die Notrutschen heruntergleiten. Unter anderem ist zu sehen, wie ein Mann mit einem großen Koffer von der Rutsche aufspringt und danach wegen eines zu großen Tempos hinfällt. Einige Medienberichte sprechen von mehreren leicht Verletzten.

Gepäck ist ein hoher Risikofaktor

Die Sicherheitsanweisungen lauten anders: Im Notfall muss man seine persönlichen Sachen zurücklassen. Das Öffnen von Gepäckfächern und das Hervorkramen von Gepäck unter dem Sitz kann wertvolle Sekunden kosten. Und die entscheiden manchmal über Leben und Tod. Ein Passagierflugzeug muss in 90 Sekunden geleert sein, so die Vorschriften. Sie basieren darauf, dass es danach sehr gefährlich werden kann.

Dieses Verhalten kann auch aus anderen Gründen ein Risiko. Ob nun eine Tasche hängenbleibt und so Knochen bricht, ob ein schweres Gepäckstück aus dem Fach fällt und jemanden bewegungsunfähig macht oder ob Wodkaflaschen zerbrechen und sich die entflammbare Flüssigkeit auf dem Boden verteilt – all das kann Todesopfer zur Folge haben.

Mehr zum Thema

Passagiere verlassen die Boeing 777 von British Airways: Viele nahmen ihr Gepäck mit.

Passagiere werden bei Unfällen Risikofaktor

Mann auf Notrutsche: Im realen Fall läuft einiges anders als im Test.

Evakuierung in 90 Sekunden - warum eigentlich?

McDonnell Douglas MD-81 von Laser Airlines: Die Airline will in die USA fliegen.

Airline aus Venezuela will mit McDonnell Douglas MD-80 in die USA fliegen

ticker-venezuela

Easa warnt vor Risiken im Luftraum von Venezuela

Video

Tecnam P2012 VIP von außen: Der Innenraum ist neu.
Tecnam will mit der P2012 als VIP-Version einen neuen Markt erobern - dank italienischem Design, Alcantara-Interieur und Espressomaschine an Bord. Doch es gibt einen Dämpfer.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil