<p style="text-align: left;">Der Hashtag #passengershaming stellt Passagiere an den Pranger, die sich in Flugzeugen nicht zu benehmen wissen.</p>

Passengershaming IIWenn das Flugzeug zur Müllhalde wird

Füße, Müll und volle Windeln – als Flugzeug-Reisender muss man manchmal so einiges ertragen. Eine Auswahl.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Vor einiger Zeit startete auf Instagram und Twitter der Trend des Mitpassagiere-Anschwärzens. Es scheint, dass einige Mitreisende nicht unbedingt die beste Kinderstube hatten. Da wird auf Schultern geschlafen und sich über mehrere Sitze ausgebreitet. Das größte und allgegenwärtigste Problem, allerdings scheinen Füsse zu sein. Folgt man in sozialen Netzwerken dem Hashtag #passengershaming, sieht man vor allem eines: viele ungepflegte Quadratlatschen, die sich in alle möglichen Ritzen quetschen.

Meist waren es Passagiere, die ihrem Ärger über ihre Mitreisenden digital Luft machten. Doch auch Flugbegleiterinnen und Begleiter halten nicht mehr hinter dem Berg und posten Bilder, die uns Fluggästen oft verborgen bleiben: Verdreckte Sitzreihen, Windeln und sogar ganze Haarteile wollen nach dem Verlassen versorgt werden. Da darf man sich schon fragen, wie es bei den Dreckspatzen zuhause aussieht.

Haben Sie eine Passagiergeschichte zu erzählen?

Bei der Lufthansa kennt man das Problem nicht. «Unsere Flugzeuge werden kaum verunreinigt hinterlassen», so ein Sprecher der Airline auf Anfrage von aeroTELEGRAPH. Genaue Zahlen zu den Mengen an Müll die täglich aus ihren Maschinen entsorgt werden, gibt es nicht.

Auch bei der Swiss gibt es keine Angaben zu den Müllmengen. Man sei stets bemüht den Abfall zu begrenzen. Dabei stehe man aber oft im Clinch zwischen Umweltschutz, Hygieneanforderungen und Bedürfnissen der Crew, sagt Karin Müller, Sprecherin der Airline. Natürlich rapportiere die Crew hin und wieder über vermüllte Flugzeuge, aber das sei eher selten, so Müller weiter.

Sind Sie Crewmitglied oder haben amüsante Storys aus Ihrem Alltag mit Ihren Passagieren zu berichten? Kennen Sie gar das Problem mit den vermüllten Sitzplätzen oder Fluggästen, die sich einfach nicht zu benehmen wissen? Dann melden Sie sich an redaktion@aerotelegraph.com. Wir werden die besten Storys anonym veröffentlichen.

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Lufthansa führt Sitzplatzgebühren in Business Class der modernisierten Airbus A380 ein

Flugzeuge von Air Baltic und Swiss in Zürich: Künftig wohl seltener gemeinsam zu sehen.

Lufthansa spart - und Air Baltic gerät noch stärker unter Druck

ticker-lufthansa

Nach Sturz auf die Nase: Beschädigte Boeing 787 von Lufthansa soll vor Jahresende wieder fliegen

ticker-lufthansa

Digitale Mitgliederwerbung: Vereinigung Cockpit klagt gegen Lufthansa

Video

boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin