Flug von Air AsiaPassagiere bei Notabstieg in Panik

Ein Jet von Air Asia auf dem Weg nach Bali hatte ein Problem. Darum musste er rasch sinken - bloß wussten viele Passagiere nicht warum.

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Flug QZ535 war am Sonntag (15. Oktober) etwa 35 Minuten unterwegs. Der Airbus A320 von Air Asia befand sich bereits auf einer Höhe von rund 33.000 Fuß oder 10.000 Metern. Da stellte der Flugkapitän ein nicht näher beschriebenes «technisches Problem» fest. Er beschloss darum, an den Ausgangsort Perth zurückzukehren.

Offenbar hatte es auf dem Flug nach Denpasar auf Bali Probleme mit der Druckkabine gegeben. Denn bald fielen die Sauerstoffmasken aus der Decke. Die beiden Piloten gingen in einen schnellen Sinkflug. Innerhalb von 12 Minuten sank der A320 des indonesischen Ablegers von Air Asia auf 10.000 Fuß oder 3000 Meter. Das entspricht rund 580 Metern pro Minute.

Abschieds-SMS verfasst

Das ist unangenehm für die Reisenden, aber ein normales Vorgehen. Offensichtlich scheint die Kommunikation dabei aber überhaupt nicht funktioniert zu haben. Die Crew soll sehr hektisch agiert und nervös gewirkt haben, wie Passagiere dem australischen TV-Sender 9 News berichteten. Zudem seien keine Durchsagen auf Englisch gemacht worden.

Einige Reisende erzählten nach der Landung, sie hätten bereits ihren Liebsten eine Abschieds-SMS geschickt. So sehr waren sie offenbar in Todesangst. Air Asia bestätigte ein technisches Problem auf dem Flug und entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten.

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