Dash 8 von Luxair: Mehr wie Lufthansa Regional werden

Luxair wieder in Staatshänden

Der Schweizer Logistikkonzern Panalpina verkauft seine Beteiligung am Luxemburger Luftfahrtkonzern. Der Staat übernimmt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es passiert nicht im verflixten siebten Jahr. Die Beziehung zerbricht nach einer Dekade. 2002 stieg Panalpina bei der Luxair Group ein und übernahm 12,09 Prozent der Aktien. Damals suchte das Management des luxemburgischen Luftfahrtkonzerns neue Besitzer für die Anteile und fand ihn im Schweizer Logistikkonzern. Der betreibt seit den Neunzigerjahren einen Ableger im Großherzogtum mit rund 280 Mitarbeitenden. Heute ist er der größte Kunde des Luxair-Frachtzentrums am Luxemburger Flughafen Findel. Doch nun stößt Panalpina die Aktien wieder ab, wie das Nachrichtenportal Paperjam zuerst berichtete. Inzwischen haben die beteiligten Parteien das bestätigt.

Die Anteile der Schweizer übernimmt das Großherzogtum. Damit gerät die Luxair Group wieder voll unter Staatskontrolle. Bislang war Luxemburg direkt mit 26,85 Prozent beteiligt, über das staatliche Geldhaus Banque et Caisse d’Epargne de l’Etat hielt es weitere 21,81 Prozent der Aktien. Und via der Banque Internationale à Luxembourg, an der der Staat mit einem Zehntel beteiligt ist, kamen nochmals 1,31 Prozent hinzu. Damit kontrollierte die Regierung bislang direkt und indirekt 49,97 Prozent der Aktien. Künftig werden es 62,06 Prozent sein. Das Ausscheiden eines strategischen Partners wie Panalpina gebe zu denken, insbesondere bezüglich des Ausbaus Luxemburgs als Logistik-Standort, kommentierte Gewerkschaftssekretär Hubert Hollerich gegenüber der Zeitung Tageblatt. Zugleich zeigte er sich aber glücklich, dass die Anteile nicht an einen Finanzinvestor gegangen seien.

400 Millionen Umsatz

Die Luxair Group besteht aus fünf Bereichen. Zentrale Pfeiler sind die Fluglinie Luxair mit 16 Flugzeugen und die Frachtgesellschaft Luxair Cargo. Daneben betreibt das Unternehmen ein Bodenabfertigungs- und Cateringgeschäft, einen Reiseveranstalter und vier Flughafenboutiquen. Die Gruppe erzielt mit 2300 Mitarbeitenden rund 400 Millionen Euro Umsatz pro Jahr.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies