Flieger in den Farben von Air Cemac: Ein Papiertiger.

Panafrikanische AirlineIdee Air Cemac wird begraben

Es hätte eine neue Air Afrique werden sollen. Sechs afrikanische Staaten planten eine neue panafrikanische Fluglinie. Doch nun wird das Projekt Air Cemac begraben.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Eines muss man den Beteiligten lassen. Es war kein überhasteter Entscheid. 14 Jahre lang hatten die sechs Mitgliedstaaten der Communauté économique et monétaire de l'Afrique Centrale (Cemac) die Schaffung einer eigenen Fluggesellschaft geplant. 2013 folgten erste Taten. Äquatorialguinea, Gabun, Kamerun, Republik Kongo, Tschad und die Zentralafrikanische Republik ernannten einen Geschäftsführer und weihten feierlich einen Hauptsitz für Air Cemac in Brazzaville ein.

Trotzdem hebt das Projekt der panafrikansichen Fluglinie Air Cemac nun nicht ab. Man habe beschlossen, darauf zu verzichten, schrieben die Staaten am Mittwoch (6. Mai) in einer dürren Medienmitteilung, wie Radio RFI berichtet. Air Cemac hätte hauptsächlich die Mitgliedstaaten des Verbundes bedienen und so die Wirtschaftsbeziehungen untereinander fördern sollen. Daneben wollte sie 20 weitere Staaten in Afrika anfliegen, sowie sechs europäische Metropolen.

Air France verlangte regionales Monopol für Air Cemac

Die Länder der Organisation planten nie einen Alleingang. Doch die Suche nach einem Partner war schwierig. Royal Air Maroc und Brussels Airlines sagten ab. Schließlich war Air France KLM bereit, 34 Prozent zu übernehmen. Doch am Ende scheiterte das Projekt Air Cemac offenbar genau an dieser Partnerschaft. Air France verlangte gemäß RFI das Monopol auf Strecken zwischen den Ländern. Die Nationalairlines der beteiligten Staaten hätten nur noch Inlandsstrecken bedienen sollen. An dieser Forderung zerbrach am Ende das Projekt.

Mehr zum Thema

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies