Palestinian Airlines: Both aircraft are up for sale.

Palestinian AirlinesPalästinas Nationalairline will wieder auferstehen

Mitten im Gaza-Krieg will die palästinensische Nationalairline wieder starten. Eine Fokker 50 hat Palestinian Airlines bereits reaktiviert.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Sie fliegt, sie fliegt nicht, sie fliegt, sie fliegt nicht - immer wieder gab es Gerüchte um einen Neustart von Palestinian Airlines. Doch die Fluglinie bleibt seit Jahren am Boden. 2020 wurde sie liquidiert, nachdem sie ihre beiden einzigen Flugzeuge stillgelegt hatte.

Zuvor hatte sie die beiden Fokker 50 an Niger Airlines vermietet, doch die Afrikaner hatten infolge der Pandemie keinen Bedarf mehr. Palestinian Airlines versuchte, die Flugzeuge zu verkaufen - ohne Erfolg. Jetzt gibt es offenbar Pläne, die Flugzeuge - und damit die palästinensische Nationalairline wiederzubeleben, berichtet das Portal CH Aviation. Und das mitten im Gaza-Krieg.

Eine Fokker reaktiviert

Palestinian Airlines hat eine ihrer Fokker 50 bereits reaktiviert und zur Wartung an den internationalen Flughafen von Kairo überführt, teilt die Airline über Social Media mit. «Wie ein Phönix aus der Asche kehrt das Flugzeug der Palestinian Airlines mit seiner palästinensischen Besatzung in den Himmel zurück», heißt es bei Facebook.

Palestinian Airlines startete 1995 und flog vom Yasser Arafat International Airport im Gazastreifen Ziele im ganzen Nahen Osten an. Der Flughafen wurde aber 2001 während der Zweiten Intifada von Israel weitgehend zerstört.

Basis in Ägypten

Danach hatte die Fluggesellschaft ihre Basis auf dem ägyptischen Flughafen al-Arish, der nahe der Grenze zu Gaza liegt. Dort durfte sie dann aber auch nicht mehr starten und stellte reguläre Flüge 2005 ein. In der Folge konzentrierte sie sich auch Charterflüge für Pilgerreisen, bis man schließlich die Fokker 50 im Wet-Lease für Niger Airlines einsetzte - bis schließlich auch dieses Geschäftsfeld wegbrach.

Weitere Details zum Neustart der Airline gibt es nicht. Eine Anfrage von aeroTELEGRAPH blieb bis zum Erscheinen des Artikels unbeantwortet. Ein Start in ihrem Heimatland ist aber aufgrund des Krieges unwahrscheinlich. Das Unternehmen befindet sich zwar zu 100 Prozent  im Besitz der Palästinensischen Autonomiebehörde, ist jedoch in Ägypten registriert und wird mit einem ägyptischen Luftverkehrsbetreiberzeugnis betrieben.

Bedanken bei der Regierung

In ihrem Facebook-Beitrag dankt sie der Regierung für die Unterstützung. Der Neustart der Fluggesellschaft solle den Palästinenserinnen und Palästinensern Hoffnung bringen, angesichts des Krieges, der im Land tobt.

Mehr zum Thema

Palestinian Airlines fliegt wieder

Fokker 50 von Palestinian Airlines: Die Fluglinie ist in einer schwierigen Lage.

Palestinian Airlines am Boden

Palestinian Airlines: Both aircraft are up for sale.

Palestinian Airlines macht ohne Flieger weiter

Fokker 50 von Palestinian Airlines: Werden nicht mehr gebraucht.

Palästinenser verlieren ihre Nationalairline

Video

Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Sturm am Flughafen Forli: Flugzeuge umgedreht.
Ein heftiger Sturm mit Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde ist über Forlì in Italien hinweggezogen. Auch der Flughafen wurde getroffen: Zwei eingelagerte Boeing 737 und mehrere Kleinflugzeuge wurden beschädigt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack