Pakistan: Absturz beim ersten Flug

Mehr als zehn Jahre war Bhoja Airlines nicht mehr in der Luft. Nun stürzte einer der ersten Flüge ab. Es gab um die 150 Tote.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Flug B4 213 kam aus Karachi und hatte Islamabad als Ziel. Doch dort kam die Boeing B737 von Bhoja Airlines nie an. Das Wetter in der pakistanischen Metropole war am Freitagnachmittag garstig, als der Pilot um 18:40 Uhr Lokalzeit die Landeerlaubnis erhielt. Es regnete und stürmte. Doch kurz vor dem Absetzen brache der Funkkontakt mit dem Kontrollturm ab, wie die Zeitung The News berichtet. «Nach dem Absturz brach Feuer aus. Das Wrack brennt. Das Flugzeug ist total zerstört», sagte Polizeisprecher Saifur Rehman dem Sender Geo Television. An Bord sollen sich 116 Passagiere und neun Besatzungsmitglieder befunden haben. Der Jet stürzte offenbar auf ein Dorf. Das führte zu weiteren Toten. Die genaue Anzahl Opfer wurde von den Behörden bislang jedoch noch nicht angegeben.

Gemäß pakistanischen Medienerichten hatte Bhoja Airlines den nun abgestürzten Jet von Shaheen Airlines gekauft. Diese Fluglinie musterte den über 27 Jahre alten Flieger offenbar aus, nachdem er durch Shaheen-Techniker nicht mehr für wirklich flugtauglich befunden wurde. Diese Angabe ist bislang aber nicht bestätigt. Flug 213 war offenbar auch der erste Flug von Bhoja Airlines auf dieser Strecke und überhaupt einer der ersten nach einer zwölfjährigen Pause. Die Airline nahm den im Jahr 2000 aufgrund finanzieller Schwierigkeiten eingestellten Betrieb erst am 6. März 2012 wieder auf.

Schlechtes Wetter wohl der Grund

Als Unglücksursache wird bisher die aus dem schlechten Wetter resultierende schlechte Sicht vermutet. Augenzeugen berichteten pakistanischen Medien außerdem, dass der Jet von einem Blitz getroffen wurde, bevor er abstürzte. Der Flieger hätte dann schon gebrannt. Es habe ausgesehen, als wäre ein Feuerball in Richtung Erde gestürzt. Auch wegen schlechten Wetters war ein Linienfliegers der privaten Airblue im Juli 2010 abgestürzt. Der A321 stürzte beim Landeanflug auf Islamabad in einen Hügel. 152 Menschen kamen dabei damals ums Leben.

Mehr zum Thema

Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.

Nach Absturz eines Kleinflugzeugs fällt die Hilfe vom Himmel

Gedenktafel am Flughafen Düsseldorf: «Stärker als der Tod ist die Liebe».

«Dass der eigene Kollege das Flugzeug zum Absturz gebracht hat, war unbegreiflich»

Bangor Airport am Sonntagabend: Der Wintersturm wütete auch hier.

Bombardier Challenger 650 in den USA abgestürzt

Absturzstelle der Citation: Das Flugzeug krachte in eine Werrkstatt.

Cessna Citation III stürzt in Mexiko in eine Lkw-Werkstatt

Video

Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies