Pakistan: Absturz beim ersten Flug

Mehr als zehn Jahre war Bhoja Airlines nicht mehr in der Luft. Nun stürzte einer der ersten Flüge ab. Es gab um die 150 Tote.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Flug B4 213 kam aus Karachi und hatte Islamabad als Ziel. Doch dort kam die Boeing B737 von Bhoja Airlines nie an. Das Wetter in der pakistanischen Metropole war am Freitagnachmittag garstig, als der Pilot um 18:40 Uhr Lokalzeit die Landeerlaubnis erhielt. Es regnete und stürmte. Doch kurz vor dem Absetzen brache der Funkkontakt mit dem Kontrollturm ab, wie die Zeitung The News berichtet. «Nach dem Absturz brach Feuer aus. Das Wrack brennt. Das Flugzeug ist total zerstört», sagte Polizeisprecher Saifur Rehman dem Sender Geo Television. An Bord sollen sich 116 Passagiere und neun Besatzungsmitglieder befunden haben. Der Jet stürzte offenbar auf ein Dorf. Das führte zu weiteren Toten. Die genaue Anzahl Opfer wurde von den Behörden bislang jedoch noch nicht angegeben.

Gemäß pakistanischen Medienerichten hatte Bhoja Airlines den nun abgestürzten Jet von Shaheen Airlines gekauft. Diese Fluglinie musterte den über 27 Jahre alten Flieger offenbar aus, nachdem er durch Shaheen-Techniker nicht mehr für wirklich flugtauglich befunden wurde. Diese Angabe ist bislang aber nicht bestätigt. Flug 213 war offenbar auch der erste Flug von Bhoja Airlines auf dieser Strecke und überhaupt einer der ersten nach einer zwölfjährigen Pause. Die Airline nahm den im Jahr 2000 aufgrund finanzieller Schwierigkeiten eingestellten Betrieb erst am 6. März 2012 wieder auf.

Schlechtes Wetter wohl der Grund

Als Unglücksursache wird bisher die aus dem schlechten Wetter resultierende schlechte Sicht vermutet. Augenzeugen berichteten pakistanischen Medien außerdem, dass der Jet von einem Blitz getroffen wurde, bevor er abstürzte. Der Flieger hätte dann schon gebrannt. Es habe ausgesehen, als wäre ein Feuerball in Richtung Erde gestürzt. Auch wegen schlechten Wetters war ein Linienfliegers der privaten Airblue im Juli 2010 abgestürzt. Der A321 stürzte beim Landeanflug auf Islamabad in einen Hügel. 152 Menschen kamen dabei damals ums Leben.

Mehr zum Thema

Bangor Airport am Sonntagabend: Der Wintersturm wütete auch hier.

Bombardier Challenger 650 in den USA abgestürzt

Absturzstelle der Citation: Das Flugzeug krachte in eine Werrkstatt.

Cessna Citation III stürzt in Mexiko in eine Lkw-Werkstatt

Das Kleinflugzeug nach dem Absturz in Gloucestershire: Der Pilot überlebte leicht verletzt.

Bauteil aus dem 3D-Drucker führte zum Absturz eines Kleinflugzeugs

Schnappschildkröte auf der Piste: Ein Pilot musste dem Tier ausweichen und stürzte ab.

Schnappschildkröte löst tödlichen Unfall mit historischem Flugzeug aus

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies