A319 Neo bei Flugtests: Der Jet ist kein Verkaufsschlager.

Avianca reduziert BestellungOrderbuch für A319 Neo schrumpft weiter

Noch weniger Orders für Airbus' kleinstes Flugzeug: Avianca wandelt einige Bestellungen für A319 Neo in solche für A320 Neo um.

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Die kolumbianische Fluggesellschaft Avianca ist der größte Kunde für Airbus' kleinstes Modell. Doch nun will sie doch weniger A319 Neo als geplant. Wie dem aktualisierten Orderbuch des Herstellers für April zu entnehmen ist, hat sie Bestellungen über fünf A319 Neo in solche für die größere Variante A320 Neo umgewandelt.

Es verbleiben nur noch 20 Bestellungen von Avianca für den A319 Neo. Eine weitere Kundin ist die US-Fluggesellschaft Frontier mit 18 Bestellungen. Daneben existieren 12 Bestellungen von unbekannten oder Business-Kunden. Ein Kassenschlager ist der A319 Neo damit definitiv nicht, der seinen Erstflug Ende März absolviert hatte.

Es gibt Argumente für A319 Neo

«Ganz ehrlich, ich weiss nicht genau, warum sie den Flieger entwickelt haben», sagt Analyst Addison Schonland von Air Insight. «Ich sehe nicht, wie der A319 gegen die C-Series CS300 gewinnen kann.» Bombardiers größere Version der C-Series steht in direkter Konkurrenz zum kleinsten Mitglied der A320-Familie.

Doch es gibt Argumente, die für den Flieger sprechen. Der A319 Neo ist auch für kurze Pisten sowie hohe Umgebungstemperaturen und große Höhen geeignet. In Asien könnten daher zum Beispiel Airlines, die in den Himalaya-Gebieten fliegen, an dem Jet interessiert sein. Auch in Lateinamerika gibt es entsprechende potenzielle Kunden. Außerdem ist der Flieger auch als Businessjet beliebt. Große Stückzahlen wird Airbus aber beim A319 Neo dennoch nie verzeichnen können.

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