Airbus A350 in den Farben von Emirates: Die Flotte wächst um ein Modell.

Order für 50 A350Emirates verzichtet auf Airbus A330 Neo

Für die abbestellten Airbus A380 wollte die Golfairline A350 und A330 Neo kaufen. Jetzt hat sich Emirates umentschieden.

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Im Februar strich Emirates Orders für 39 A380 und besiegelte das Ende des Superjumbos. Doch die Airline aus Dubai hatte auch eine gute Nachricht für Airbus. Sie unterzeichnete als Ersatz eine Absichtserklärung für 30 A350-900 und 40 A330 Neo. «Sie werden den Flottenmix von Emirates verbessern, das Wachstum unseres Netzes unterstützen und uns mehr Flexibilität geben», sagte Vorstandsvorsitzender Ahmed bin Saeed Al Maktoum damals.

Die Absichtserklärung wurde nie in eine feste Bestellung umgewandelt. Und sie wird es auch nie. Am Dienstag (18. November) unterzeichneten Airbus-Chef Guillaume Faury und Ahmed bin Saeed Al Maktoum bei der Dubai Airshow einen festen Kaufvertrag über 50 A350-900. Er ersetzte die Vereinbarung vom Februar, so Emirates.

Ergänzung zu A380 und 777

Al Maktoum sagte, man ergänze mit den A350 die Flotte aus A380 und Boeing 777. Von den 40 Boeing 787-10, für die Emirates 2017 eine Absichtserklärung abgab, war keine Rede. Der Emirates-Chef sagte auf Nachfrage, die Verhandlungen zu Dreamlinern würden weiterlaufen, ebenso zur 777X.

Die A350-Bestellung hat einen Wert von 16 Milliarden Dollar. Der erste Flieger soll 2023 geliefert werden, der letzte 2028. Emirates wird die Langstreckenflugzeuge auch mit einer Premium Economy ausstatten, deren Einführung die Fluggesellschaft für Dezember 2020 plant.

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