Airbus A350 in den Farben von Emirates: Der Flieger ist zurück im Spiel.

A350 und A330 NeoSo ersetzt Emirates die abbestellten A380

Die Golfairline will 39 A380 nicht mehr, die sie einst geordert hatte. Emirates ersetzt sie mit anderen Airbus-Jets.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Gleich 39 A380 streicht Airbus aus dem Orderbuch. Damit sackt der gesamte Auftragsbestand auf nur noch 40 Exemplare ab. Es ist das Ende für das prestigeträchtige, aber wenig erfolgreiche Flugzeug-Programm. «Die heutige Ankündigung ist schmerzlich für uns und für die A380-Gemeinschaften weltweit», kommentiert Konzernchef Tom Enders.

Auch bei Emirates gibt es Wehmut. «Wir sind enttäuscht, unsere Bestellung annullieren zu müssen und traurig, dass das Programm nicht aufrechterhalten werden kann. Aber wir akzeptieren das als Realität», kommentiert Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chef der Golfairline. Der Airbus A380 sei ein «wundervolles Flugzeug, das Passagiere und Crews liebten und es unterscheide Emirates von der Konkurrenz. Nur noch 14 Exemplare wird die Fluggesellschaft nun bis 2021 noch erhalten.

«Mehr Flexibilität»

Einen Lichtblick gibt es aber für Airbus trotz der Hiobsbotschaft. Emirates ersetzt die Superjumbos mit anderen Jets des europäischen Herstellers. Die Golfairline kauft 30 A350-900 und zugleich 40 A330-900. «Sie werden den Flottenmix von Emirates verbessern, das Wachstum unseres Netzes unterstützen und uns mehr Flexibilität geben, um saisonale und opportunistische Nachfrage zu bedienen», so Ahmed bin Saeed Al Maktoum.

Die A350 wird Emirates auf Langstrecken von acht bis zwölf Stunden Flugdauer einsetzen. Die A330 Neo sind für regionale Strecken vorgesehen. Zugleich sind sie eingeplant, um neue Routen zu testen, wo die Nachfrage am Anfang noch nicht so groß ist.

Nicht die erste A350-Order

Emirates hatte 2007 bereits einmal 70 A350 bestellt. Sieben Jahre später annullierte die Airline den Auftrag - und orderte gleichzeitig 150 Boeing 777X.

So schnell werden die A380 bei Emirates trotz  des Programm-Endes aber nicht verschwinden. Der Superjumbo werde ein Pfeiler der Flotte bleiben, so bin Saeed Al Maktoum. Und das «weit in die 2030er-Jahre hinein».

Mehr zum Thema

Airbus lässt den A380 sterben

Airbus lässt den A380 sterben

Der französische Premierminister Jean-Pierre Raffarin eröffnet im Mai 2004 feierlich die A380-Produktion bei Airbus in Toulouse.

Wie Airbus den größten Passagierjet der Welt entwickelte

Airbus A380 von Emirates: In China mussten jetzt 373 Reisende eine ganze Nacht im Superjumbo aushalten.

Emirates-Passagiere müssen eine Nacht im Airbus A380 ausharren

Zu Beginn des Iran-Kriegs in Zürich geparkter Airbus A380 von Emirates: Die Golfairline sieht beste Buchungszahlen.

Emirates-Präsident: «Wir haben schon viele Krisen überstanden»

Video

De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack