Flieger von Contact Air: Nun im Besitz von OLT Express.

OLT rettet Contact Air

Die Bremer Fluglinie kauft die angeschlagene Stuttgarter Konkurrentin. Und will nun noch mehr Gas geben.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Im zweiten Anlauf klappte es. Nachdem im Mai die Übernahmeverhandlungen mit Cirrus am Risiko von Klagen durch ehemalige Mitarbeitende gescheitert waren, nahm OLT Express umgehend Gespräche mit Contact Air auf. Diese führten nun zum Ziel. Die aufstrebende Bremer Fluggesellschaft kauft die angeschlagene Stuttgarter Konkurrentin, wie das Unternehmen gegenüber Radio Bremen bestätigte. Für OLT kommt der Schritt einem regelrechten Wachstumsschub gleich. Mit der Übernahme des Flugbetriebs von Contact in Stuttgart und der Technik in Saarbrücken wächst die Zahl der Mitarbeitenden auf einen Schlag von 200 auf rund 500 Beschäftigte.

Nicht nur der Personalbestand klettert kräftig. Auch die Flotte wird mehr als verdoppelt. Statt sieben besitzt OLT künftig 15 Flugzeuge. OLT setzte bislang auf Maschinen des Typs Fokker 100 (zwei Stück), Saab 2000 (vier Stück) und Saab 340 (ein Stück). Nun kommen von Contact acht weitere Fokker 100 hinzu. «Wir werden die Entwicklung, die wir hier begonnen haben, weiter fortsetzen», sagte OLT-Geschäftsführer Joachim Klein zu Radio Bremen. Man wolle das Streckennetz nun schnell ausbauen. Im Gespräch sei unter anderen eine Verbindung von Bremen nach Wien.

Vertrag verloren

Für Contact ist OLT ein Retter in der Not. Die Stuttgarter flogen bislang überwiegend für die Lufthansa. Doch die deutsche Airline kündigte den Vertrag auf den Winterflugplan 2012/13. Sie hat keinen Bedarf mehr für die sechs Fokker 100, mit welchem Contact unter der Marke Lufthansa Regional Flüge absolvierte. Das brachte Contact arg in Bedrängnis. Mit einem neuen Besitzer sind diese Probleme vorerst gelöst.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Business Class Centre Seats
Teilweise wird sie in Airbus A350-900 und A350-900 ULR nachgerüstet, ganz kommt sie später in der Boeing 777-9 zum Einsatz: die neue Langstreckenkabine von Singapore Airlines. Wir zeigen, was das neu vorgestellte Produkt ausmacht.
Peter Pfänder
Peter Pfänder
Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies