Airbus A320 von Air France: Sicherheitslandung in Basel.

Air France: Mayday in Basel

Eine Maschine von Air France musste außerplanmäßig in Basel landen - wegen eines merkwürdigen Geräusches an Bord.

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Flug AF2220 war am Mittwochabend (29. Februar) um 18:45 Uhr in Paris Charles de Gaulle gestartet. Die Maschine sollte die Passagiere nach Tel Aviv fliegen. Rund zwanzig Minuten war der Airbus A320-200 unterwegs als Reisende in der Kabine ein «merkwürdiges Geräusch» ausmachten. «Es war ein Piepston und er kam aus der fünften Reihe. Es war seltsam» sagte Passagier Doron Dreyer der Zeitung Yedioth Ahronoth. Daraufhin habe man die Crew gerufen und ein Flugbegleiter sei gekommen, um dem Geräusch nachzugehen. Er fand aber nichts. Daraufhin habe man auch den Piloten informiert. Man habe Angst gehabt, es könne sich um eine Bombe handeln, so Dreyer weiter.

Die Maschine hatte eben den Bereich der Schweizer Flugsicherung erreicht als es zum Zwischenfall kam. Die Piloten meldeten sich und sagten, sie überlegten sich eine außerplanmäßige Landung. Wie das Fachportal Aviation Herald meldet, habe die Crew vier Minuten später dann «Mayday, mayday, mayday» gefunkt und gemeldet, sie werden in Basel/Mulhouse landen. Rund zwanzig Minuten später setzte der Airbus sicher dort auf.

Passagiere befragt

In Basel standen dann Feuerwehr, Polizei und andere Notfallkräfte bereit. Die Air-France-Maschine wurde am Rande des Flughafens abgestellt und die Passagiere mussten aussteigen, wie Yedioth Ahronoth schreibt. Danach hätten Sicherheitskräfte den Flieger gründlich durchsucht. Die Reisenden wurden in das Terminal gebracht und dort zuerst noch in einem speziellen Raum befragt. Bald aber konnte Entwarnung gegeben werden. Das «merkwürdige Geräusch» entpuppte sich als Weckruf aus einem Blackberry. Der Besitzer hatte vergessen, ihn auszuschalten.

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