A340-600 von Virgin Atlantic: Ausmusterung verschiebt sich.

Nach Zwischenfall über RomVirgins A340 bleiben länger in der Luft

Die Triebwerksexplosion eines Dreamliners von Norwegian über Rom sorgt bei Rolls-Royce für Verzögerungen. Virgin Atlantic mustert ihre Airbus A340 deshalb später aus.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Bewohner der Gemeinde Fiumcino mussten im August bange Sekunden durchleben. Kurz nachdem Start am Römer Flughafen versagte bei einer Boeing 787 Dreamliner ein Triebwerk. Abgesprengte Teile des Motors fielen auf den Ort nieder und trafen Autos, Wohnungen und einen Bewohner - verletzt wurde niemand.

Während der Vorfall über Rom relativ glimpflich ausging, hat die Panne nun woanders Nachwirkungen. Eigentlich wollte Virgin Atlantic ihre letzten fünf Airbus A340-600 am 26. Oktober in Rente schicken. Doch nun wird die britische Fluglinie die Vierstrahler erst am 8. Dezember ausmustern.

Virgin Atlantic fehlen 787-Motoren

Der Grund dafür: Auch Virgin Atlantic gehört zu den Betreibern der Boeing 787. Diese ersetzen bei der britischen Fluglinie auch die Airbus A340. Doch die Dreamliner können derzeit nicht wie geplant eingesetzt werden, weil die Fluglinie zu wenig der Trent-1000-Triebwerke für ihre 787-9-Flotte hat, berichtet das Portal Flightglobal.

Einige der Motoren befinden sich bei Rolls-Royce und werden überholt. Wegen des Vorfalls mit der Boeing 787 von Norwegian befindet sich der Motorenbauer mit den Wartungsarbeiten jedoch vier bis fünf Wochen in Verzug. Die A340 sollen nun genau für diesen Zeitraum weiter im Dienst bleiben. Ein Sprecher von Virgin Atlantic sieht die verzögerte Ausmusterung der A340-600 positiv: «Es macht mir nichts aus, es ist mein Lieblingsflugzeug».

Mehr zum Thema

Der Airbus A350 mit der Registrierung G-VLUX und dem Taufen Red Velvet von Virgin Atlantic: LUX steht für Luxury, also Luxus, und Red Velvet bedeutet Roter Samt - das passt gut zusammen.

Virgin Atlantic will nach Berlin, Wien und Zürich

Montage eines A350 von Virgin Atlantic:  Bald könnten Airbus-Mitarbeiter an einem anderen Modell für die Briten werkeln.

Virgin Atlantic kauft Airbus A330 Neo

Mechaniker-Barbie: Virgin Atlantic will junge Frauen für technische Luftfahrt-Berufe begeistern.

Mit Barbies gegen Geschlechterrollen in der Luftfahrt

Nose Art bei Virgin Atlantic: Geehrt wird die Frau von Richard Branson Joan.

Wie Virgin Atlantic an die Frau von Gründer Richard Branson erinnert

Video

Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies