Dreamliner von Norwegian: Die Airline will mehr.

Norwegian kauft mehr Dreamliner

Die norwegische Billigairline hatte sich immer wieder über die Boeing 787 beschwert. Doch nun bestellt sie weitere Dreamliner.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Immer wieder hatte Norwegian Probleme mit ausgerechnet dem Jet, der den Erfolg auf der Langstrecke sichern sollte. Es ging so weit, dass die Fluggesellschaft den Dreamliner sogar aus der Flotte nehmen musste und bei Boeing öffentlich um eine rasche Lösung der Probleme bat. Offenbar war der US-Flugzeugbauer überzeugend. Denn wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, will Norwegian ihre Flotte mit zwei weiteren Dreamlinern ergänzen.

Damit nicht genug. «Neben den zwei nun bekannt gegebenen Dreamlinern befinden wir uns in ganz konkreten Verhandlungen über eine Bestellung von noch mehr Exemplaren», so Norwegian-Chef Bjorn Kjos bei einem Besuch der Börse in Oslo. Die beiden Jets sind von der größeren Version 787-9 und sollen geleast werden. Damit hätte Norwegian insgesamt zehn Dreamliner in der Flotte. «Wir denken gar nicht daran, bei zehn Dreamlinern aufzuhören», so Kjos. «Wie viele wir im Jahr 2020 haben, hängt davon ab, wie viele wir ergattern können.»

Dreamliner-Probleme vergessen

Die Probleme vom Herbst hat man bei Norwegian wieder vergessen. Die Ersparnisse würden immer noch deutlich überwiegen, so Kjos. Daher setze man auch bei der Langstreckenerweiterung weiter auf den Flieger. Die Ausweitung sei ein voller Erfolg, erklärte Kjos erst kürzlich. «Unsere Flüge waren im Sommer fast alle ausgebucht.» Sein an asiatische Konkurrenten wie Air Asia erinnerndes Billig-Langstreckenkonzept will er daher nun auch in Europa weiter verbreiten.

Zuletzt kündigte Kjos an, ab 2016 von Barcelona aus in die USA zu fliegen. New York and San Francisco seien sehr wahrscheinliche Ziele, so der Vorstandsvorsitzende. Laut der spanischen Zeitung La Vanguardia steht offenbar auch Los Angeles auf dem Programm. Auch auf der Mittelstrecke expandiert Norwegian. 222 Jets orderte die Fluglinie vergangenes Jahr bei Airbus und Boeing - A320neo und B737-800 und B737MAX 8. Nach Ryanair und Easyjet ist sie die drittgrößte Billigairline Europas.

Mehr zum Thema

ticker-norwegian

Norwegian-Tochterfirmen wollen Boeing erneut wegen 737 Max verklagen

ticker-norwegian

Nach Sieg von England: Norwegian tauscht Logo gegen das von British Airways

Die Wette von Norwegian und British Airways: Top, die Wette gilt.

Norwegian und British Airways gehen vor WM-Viertelfinale Wette ein - Verlierer muss sein Logo tauschen

ticker-norwegian

Norwegian-Flug nach Druckverlust außerplanmäßig in Hamburg gelandet

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier