Dreamliner von Norwegian: Die Airline will mehr.

Norwegian kauft mehr Dreamliner

Die norwegische Billigairline hatte sich immer wieder über die Boeing 787 beschwert. Doch nun bestellt sie weitere Dreamliner.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Immer wieder hatte Norwegian Probleme mit ausgerechnet dem Jet, der den Erfolg auf der Langstrecke sichern sollte. Es ging so weit, dass die Fluggesellschaft den Dreamliner sogar aus der Flotte nehmen musste und bei Boeing öffentlich um eine rasche Lösung der Probleme bat. Offenbar war der US-Flugzeugbauer überzeugend. Denn wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, will Norwegian ihre Flotte mit zwei weiteren Dreamlinern ergänzen.

Damit nicht genug. «Neben den zwei nun bekannt gegebenen Dreamlinern befinden wir uns in ganz konkreten Verhandlungen über eine Bestellung von noch mehr Exemplaren», so Norwegian-Chef Bjorn Kjos bei einem Besuch der Börse in Oslo. Die beiden Jets sind von der größeren Version 787-9 und sollen geleast werden. Damit hätte Norwegian insgesamt zehn Dreamliner in der Flotte. «Wir denken gar nicht daran, bei zehn Dreamlinern aufzuhören», so Kjos. «Wie viele wir im Jahr 2020 haben, hängt davon ab, wie viele wir ergattern können.»

Dreamliner-Probleme vergessen

Die Probleme vom Herbst hat man bei Norwegian wieder vergessen. Die Ersparnisse würden immer noch deutlich überwiegen, so Kjos. Daher setze man auch bei der Langstreckenerweiterung weiter auf den Flieger. Die Ausweitung sei ein voller Erfolg, erklärte Kjos erst kürzlich. «Unsere Flüge waren im Sommer fast alle ausgebucht.» Sein an asiatische Konkurrenten wie Air Asia erinnerndes Billig-Langstreckenkonzept will er daher nun auch in Europa weiter verbreiten.

Zuletzt kündigte Kjos an, ab 2016 von Barcelona aus in die USA zu fliegen. New York and San Francisco seien sehr wahrscheinliche Ziele, so der Vorstandsvorsitzende. Laut der spanischen Zeitung La Vanguardia steht offenbar auch Los Angeles auf dem Programm. Auch auf der Mittelstrecke expandiert Norwegian. 222 Jets orderte die Fluglinie vergangenes Jahr bei Airbus und Boeing - A320neo und B737-800 und B737MAX 8. Nach Ryanair und Easyjet ist sie die drittgrößte Billigairline Europas.

Mehr zum Thema

ticker-norwegian

Nach Sieg von England: Norwegian tauscht Logo gegen das von British Airways

Die Wette von Norwegian und British Airways: Top, die Wette gilt.

Norwegian und British Airways gehen vor WM-Viertelfinale Wette ein - Verlierer muss sein Logo tauschen

ticker-norwegian

Norwegian-Flug nach Druckverlust außerplanmäßig in Hamburg gelandet

Airbus A330-900 von Sunclass Airlines: Norwegian bekommt Langstreckenflieger.

Norwegian übernimmt Sunclass Airlines - und holt sich damit Airbus-Jets in die Flotte

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies