Pilot von United Airlines: Er erklärte das Wetter und scherzte.

Wunsch des ManagementsUnited Airlines wünscht sich mehr Pilotinnen und Piloten im Kontakt mit Passagieren

Ein Pilot erklärt vor dem Abflug persönlich das Wetter, macht einen Scherz über einen Flug nach Hawaii – und gewinnt damit einen treuen Kunden. Genau solche Begegnungen möchte United Airlines häufiger erleben.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Eigentlich wollte der Kapitän von United Airlines seine Reisenden nur auf den Flug nach Washington einstimmen. Er verließ nach dem Boarding das Cockpit, erklärte die Wettersituation entlang der Strecke mit dem iPad in der Hand und lockerte die Stimmung anschließend mit einem Scherz auf. Man könne ja abstimmen, ob die Maschine statt nach Washington nicht lieber nach Hawaii fliegen solle. Für einen Fluggast blieb genau dieser kurze Moment stärker in Erinnerung als sein Upgrade in die Premiumklasse.

Laut dem Luftfahrtblog View from the Wing sieht United-Chef Scott Kirby genau in solchen Begegnungen großes Potenzial. Bei Besuchen an den Standorten soll er Pilotinnen und Piloten regelmäßig dazu ermutigen, vor dem Abflug oder während längerer Verspätungen häufiger mit Passagieren ins Gespräch zu kommen. Gerade Erklärungen aus erster Hand würden von Reisenden oft ganz anders aufgenommen als Durchsagen oder Informationen des Bodenpersonals.

Wenige Sekunden reichen, um den Flug besonders zu machen

Solche Begegnungen bleiben bislang allerdings die Ausnahme. Zusätzliche Gespräche gehören nicht zu den eigentlichen Aufgaben der Cockpitbesatzung, kosten Zeit und bergen das Risiko, dass unbedachte Aussagen in sozialen Medien landen. Dennoch sehen viele Airlines darin offenbar eine Chance, die Bindung ihrer Kunden mit vergleichsweise geringem Aufwand zu stärken. Denn manchmal reichen wenige Minuten persönlicher Kontakt, um aus einem gewöhnlichen Flug ein besonderes Erlebnis zu machen.

Die Luftfahrt steht nie still – wir auch nicht. Unser Redaktionsteam ist immer am Puls des Geschehens. Für den Preis eines Kaffees im Monat lesen Sie aeroTELEGRAPH werbefrei und sichern unabhängige Berichterstattung. Jetzt hier klicken und abonnieren

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies