Neue Sitzanordnung: Mit diesem Trick könnten die Airlines jährlich bald Millionen sparen.

ErfindungNeuer Sitz soll doppelt Platz schaffen

Mit einem verschiebbaren Sitz-System dürften sich nicht nur Rollstuhlfahrer, sondern auch Passagiere und nicht zuletzt die Billigairlines freuen. Diese könnten dank eines Ingenieurs aus Denver bald jährlich Millionenbeträge sparen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Wer träumte nicht schon einmal davon, sich nach der Landung einfach in Luft aufzulösen und so den lästigen Wartezeiten beim Aussteigen zu entgehen? Dieser Traum könnte sich dank dem Ingenieur Hank Scott und seiner Erfindung fast buchstäblich in Luft auflösen. Vor allem bei Lowcost-Airlines dürfte die kostensparende Nutzung eines verschiebbaren Gangsitzes auf offene Ohren stoßen.

«Ich reiste viel und war immer zu spät und wollte einfach schneller aus dem Flugzeug sein», sagt Hank Scott, Sitz-Erfinder und CEO von Molon Labe Designs zur Denver Post. Gesagt, getan: Mit einem einzigen Knopfdruck lässt sich der «Side-Slip»-Sessel der Gangreihe über den Mittelsitz gleiten. Somit lässt sich der sonst so schmale Flugzeuggang von 48 Zentimetern auf über einen Meter verbreitern – also mehr als verdoppeln! Breit genug, dass zwei Passagiere nebeneinander im Flugzeug stehen können, ein Rollstuhl durchpasst, oder man gar jemanden überholen kann.

[caption id="attachment_126830" align="alignnone" width="653"]

"Side-Slip"-Sessel: Mit einem Knopfdruck Airlines Millionen gespart und Passagiere weniger ungeduldig gemacht. (Bild: Molon Labe Designs)[/caption]

Netter Nebeneffekt: Durch den verschiebbaren Gangsitz sind die unbeliebten Mittelgangsitze um fünf Zentimeter breiter. Für Billigairlines, die mehrere Flüge täglich machen, sollte die Rechnung ebenfalls aufgehen: Diese können nämlich in kürzerer Zeit dank weniger langer Ein- und Ausstiegsdauer mehr Passagiere befördern und jährlich Millionenbeträge einsparen. Boarden die Passagiere nach Sitzreihen, so ist die Airline gar um 33 Prozent effizienter. Die Passagiere sparen bei jedem Ein- oder Aussteigen zudem bis zu 6,7 Minuten.

Mehr zum Thema

Schon der Anflug auf Paro, den internationalen Flughafen von Bhutan, ist spektakulär.

Bhutan bietet Exotik fernab vom Massentourimus

Jets von Lufthansa und Swiss: In den günstigsten Tarifen wird die Umbuchung teurer.

Lufthansa verdoppelt Umbuchungsgebühr bei günstigsten Tickets

Roboter im Arm: Frau mit Somnox-Gadget.

Roboter soll gegen Jetlag helfen

Hoch über den Lüften auch noch was über die Landschaft erfahren: Mit der neuen App «Flyover Country» ist das möglich.

App zeigt, über welche Landschaften man fliegt

Video

vietnam airlines vn34 fuel dump load sheet 01
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abheben des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack
Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.
Insgesamt sollen es rund 100 sein: Im Iran wurden laut Angaben des Landes weit mehr zivile Flugzeuge durch Angriffe der USA oder Israels zerstört oder beschädigt, als bisher bekannt war. Für das Land ist das ein riesiges Problem.
Timo Nowack
Timo Nowack