Jets von Lufthansa und Swiss: In den günstigsten Tarifen wird die Umbuchung teurer.

Bald teurerLufthansa verdoppelt Umbuchungsgebühr bei günstigsten Tickets

Lange war es gratis, dann einigermaßen günstig: Wegen der Pandemie kam die Lufthansa-Gruppe Reisenden beim Preis der Umbuchungen entgegen. Das ändert sich bald.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Die Pandemie hat in der Airlinebranche zu einigen Änderungen geführt, an die sich die Reisenden fast schon gewöhnt hatten. Das Tragen einer Maske ist für Vielfliegende inzwischen Routine – auch wenn die Maskenpflicht vielerorts jetzt fällt. Eine andere Maßnahme, deren Ende langsam gekommen sein könnte, hatte viele Kundinnen und Kunden eigentlich gefreut: die kostenlose Umbuchungsmöglichkeit.

Wegen der Unvorhersehbarkeit bei Reisebeschränkungen und wegen der pandemischen Lage hatten viele Airlines beschlossen, alle Tickets kostenlos umbuchbar anzubieten. Auch die Lufthansa-Gruppe. Doch davon verabschiedet sich der Konzern jetzt langsam. Wie das Magazin FVW berichtet, heben Austrian Airlines, Brussels Airlines, Lufthansa, Swiss, Air Dolomiti und Eurowings Discover die Gebühren für Umbuchungen der günstigsten Ticketkategorien wieder an.

Gebühr verdoppelt

70 Euro kosten die Umbuchungen im Economy-Light-Tarif, der kein Gepäck beinhaltet, für Tickets, die ab dem 20. April gebucht werden, auf Europaflügen. Für Interkontinentalflüge betragen die Kosten 150 Euro. Dasselbe gilt für den günstigsten Business-Tarif, Business Saver.

Gratis sind die Umbuchungen in den untersten Kategorien schon seit vergangenem August nicht mehr. Bereits da hatte Lufthansa angekündigt, die Gebühren langsam zu erhöhen. Aktuell liegen sie noch bei 35 Euro. Die 70 Euro, welche die Umbuchung ab 20. April kostet, sind wieder das, was man vor der Pandemie zahlte.

Eurowings weiterhin kulant

Ausgenommen von den Änderungen ist die Günstigtochter der Lufthansa-Gruppe, Eurowings. Dort kann man weiterhin bis 40 Minuten vor Abflug umbuchen. Das ist insofern nachvollziehbar, dass Eurowings auf vielen Strecken mit Billigairlines wie etwa Easyjet konkurriert, die teils immer noch sehr flexible Umbuchungsmöglichkeiten bieten.

Mehr zum Thema

Embraer E190-Es von Helvetic Airways.

Das passierte in der Corona-Krise im April

Airbus A380 von Lufthansa: Am Boden.

Lufthansa muss noch deutlich mehr Flugzeuge stilllegen

Air Serbia verlängert Gratis-Umbuchung bis zum Ende des Jahres

Air Serbia verlängert Gratis-Umbuchung bis zum Ende des Jahres

ticker-lufthansa

Wachstum bei Lufthansa City Airlines geht trotz Schlichtung weiter

Video

fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack
iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Unglücksort: Das Wrack der ATR 72 von Voepass.
Schon lange vor dem Absturz der ATR 72 mit 62 Toten waren bei Voepass Probleme mit Wartung und Enteisung bekannt. Dennoch wurde laut Erkenntnissen der brasilianischen Bundespolizei nicht konsequent gehandelt. Ihre Ermittlungen belasten die Fluggesellschaft - aber auch die Luftfahrtbehörde Anac.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin