A380: Noch mehr Inspektionen nötig.

Noch mehr Risse im A380

Airbus hat wieder Probleme mit dem Superjumbo. Wieder geht es um Risse. Wieder müssen die Flieger zur Inspektion.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

«Das Problem könnte zur Verletzung von Personen am Boden führen», teilt die Europäische Luftfahrtsicherheitsbehörde Easa in einer neuen Lufttüchtigkeitsanweisung mit. Schon wieder wurden am Superjumbo A380 Risse entdeckt, schon wieder befinden sich diese an den Tragflächen des Fliegers. Die neuen Risse könnten dazu führen, dass sich während des Fluges Teile ablösen und Menschen am Boden gefährden. Daher müsse man von nun an verstärkt darauf achten, ob und an wie vielen Flugzeugen das Problem auftaucht.

Die Easa ordnete nun wiederholte visuelle Inspektionen der betroffenen Bauteile an, um zu genau überprüfen, ob Risse entstanden. Falls bei den regelmäßigen Prüfungen ein Problem gefunden wird, müssen die betroffenen Beschläge an den Innenflügeln der Jets entweder umgehend repariert oder ausgetauscht werden. Die Airlines sollen sich dabei mit Airbus absprechen. Beim Flugzeugbauer nimmt man die neue Anweisung vom Donnerstag (23. August) gelassen. Das sei «nichts Kritisches», so eine Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg, sondern eine standardmäßige Lufttüchigkeitsanweisung der Easa. Eine komplette Lösung für das neue Problem werde es schon im nächsten Jahr geben.

Schon länger Stress mit Tragflächen

Es ist aber ein weiteres Problem mit den Flügeln des Superjumbos: Bereits Anfang des Jahres waren feine Risse an kleinen L-förmigen Teilchen aufgetaucht, von denen 2000 in jedem A380-Flügel stecken. Zwei verschiedene Typen von Haarrissen identifizierte die Easa. Immer mehr betroffene Flieger kamen hinzu. Schließlich musste Airbus gemäß Lufttüchtigkeitsanweisung die komplette Superjumbo-Flotte überprüfen. Die Reparaturkosten werden auf mehrere hundert Millionen Euro geschätzt. Die Sicherheit der Passagiere sei aber weiterhin nicht gefährdet, heißt es. Alle Arbeiten dienten dazu, den Flieger langfristig sicherer und besser zu machen.

Zwar fand Airbus inzwischen eine Lösung , wie das Problem schon während der Produktion gelöst werden kann. Doch ganze 120 Flieger müssen noch nachträglich repariert werden, bevor die ersten Superjumbos von Beginn an ohne den Fehler aus der Produktion kommen.

Mehr zum Thema

Neue Business-Sitze: So soll es bald in den Airbus A380 von Lufthansa aussehen.

Das wird die neue Business Class in den Airbus A380 von Lufthansa

D-AIMH: Bekommt sie die Jubiläumslackierung?

Lufthansa flog leeren Airbus A380 nach Shannon - aus gutem Grund

ticker-emirates

Rauchwarnung beschert Accra raren Airbus-A380-Besuch

airbus a380 emirates amsterdam schiphol

Airbus A380 von Emirates braucht drei Stunden von der Piste bis zum Gate

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies