Cockpit einer Boeing 737: Piloten werden genauer überprüft.

Neue Regeln der EUEuropäische Piloten werden genauer überprüft

Drei Jahre nach dem Germanwings-Absturz führt die EU neue Regeln für Piloten ein. Neue Tests der Cockpitcrews sollen solche Vorfälle in Zukunft verhindern.

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Es ist über drei Jahre her, dass der Kopilot einen Airbus A320 von Germanwings gezielt abstürzen ließ. Der junge Mann hatte schon länger unter psychischen Problemen gelitten und nahm Psychopharmaka. Dem Arbeitgeber hatte er das verschwiegen. Der erweiterte Selbstmord schockierte die ganze Branche und führte dazu, dass die EU amMittwoch (25. Juli) neue Regeln verabschiedet hat, die solche Vorfälle in Zukunft verhindern sollen.

Künftig müssen sich Piloten einer europäischen Fluggesellschaft einer psychologischen Einschätzung unterziehen – bevor sie mit dem Job beginnen.  Außerdem sollen alle Piloten Zugang zu Programmen haben, die ihnen helfen, psychische Erkrankungen zu erkennen und zu bekämpfen. Auch regelmäßige Alkoholtests nach dem Zufallsprinzip sind demnächst Pflicht – für alle Fluggesellschaften, die in die EU fliegen.

Vieles bereits in Kraft

Teilweise sind entsprechende Regeln bereits in Kraft. In Deutschland etwa wurden die Alkohol- und Drogentests bereits im vergangenen Jahr zur Pflicht – ebenfalls als Folge des Germanwings-Absturzes. Psychologische Tests sind bei vielen Airlines wie etwa Lufthansa ebenfalls bereits schon lange Bestandteil des Rekrutierungsprozesses.

Für alles, was noch nicht ohnehin in Kraft ist, haben Fluggesellschaften nun zwei Jahre Zeit erhalten, um die nötige Infrastruktur zu schaffen, die neuen Regeln zu befolgen. Die europäische Luftfahrtagentur Easa begrüßt die neuen Regeln. «Damit schafft Europa die richtigen Grundlagen, um psychische Fitness von Airlinecrews zu garantieren», so Direktor Patrick Ky in einer Stellungnahme.

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