Tourismusdestination Krim: Die Region litt unter den Unruhen.

Tourismus-FörderungNeue Krim-Airline mit Superjets

Russland will den Tourismus auf der Krim wieder beleben. Helfen soll eine neue Airline für die Halbinsel, die 2016 starten soll. Es ist nicht der erste Plan dieser Art.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Annexion der Krim verschaffte Russland wenig Freunde - und dem Tourismus auf der Halbinsel einen Dämpfer. Ein Grund dafür: Wegen Sanktionen konnte die Aeroflot-Billigtochter Dobrolet nicht mehr Richtung Krim abheben. Sie musste ihre Boeing 737 an die europäischen Leasinggeber retournieren. Schon kurz danach kündigte Aeroflot an, eine neue Airline zu gründen, die mit anderen Fliegern die Krim bedienen würde. Doch dazu kam es nicht.

Nun aber will der Flugzeugbauer United Aircraft Corporation mithelfen. Wie die Krim-Regierung laut der Zeitung Moscow Times mitteilt, überlegt man, mit UAC eine neue Airline zu gründen, die Touristen aus Russland an die Feriendestination fliegen soll. Die Fluggesellschaft mit Basis in Simferopol soll in ihrem ersten Betriebsjahr 2016 rund eine halbe Million Passagiere befördern. Die Flotte soll - naheliegenderweise - aus Sukhoi Superjets 100 bestehen. Sie werden von UAC gebaut.

Superjet-Airline kostet 26 Millionen Dollar

Von zuerst 14, später dann 36 russischen Städten aus soll die neue, noch namenlose Fluglinie Passagiere in die gebeutelte Region fliegen. Seit der Annexion im vergangenen März gingen die Touristenzahlen um über zwei Millionen auf rund vier Millionen zurück. Die Kosten für die Gründung der neuen Fluggesellschaft hat UAC bereits berechnet: Rund 26 Millionen Dollar.

Mehr zum Thema

Airbus A330 Siam Wings: Die Airline hat enge Verbindungen nach Russland.

Thailands neue Langstrecken-Airline hat eine brisante Vorgeschichte

Blauer Traktor am Flughafen Novosibirsk: Drei Flugzeuge mussten durchstarten.

Blauer Traktor zwingt drei Flugzeuge in Novosibirsk zum Durchstarten

Zweiter Prototyp der Yakovlev MS 21-310:  Russland will neue Gebühr zur Finanzierung.

Passagiere sollen teure Flugzeuge aus russischer Produktion bezahlen

Embraer E190 von Wideroe: Mit diesem Flugzeugtyp wurden die Russinnen und Russen Richtung Heim geflogen.

Widerøe fliegt Russen im Spitzbergen-Eklat zurück nach Hause

Video

Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack