Tourismusdestination Krim: Die Region litt unter den Unruhen.

Tourismus-FörderungNeue Krim-Airline mit Superjets

Russland will den Tourismus auf der Krim wieder beleben. Helfen soll eine neue Airline für die Halbinsel, die 2016 starten soll. Es ist nicht der erste Plan dieser Art.

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Die Annexion der Krim verschaffte Russland wenig Freunde - und dem Tourismus auf der Halbinsel einen Dämpfer. Ein Grund dafür: Wegen Sanktionen konnte die Aeroflot-Billigtochter Dobrolet nicht mehr Richtung Krim abheben. Sie musste ihre Boeing 737 an die europäischen Leasinggeber retournieren. Schon kurz danach kündigte Aeroflot an, eine neue Airline zu gründen, die mit anderen Fliegern die Krim bedienen würde. Doch dazu kam es nicht.

Nun aber will der Flugzeugbauer United Aircraft Corporation mithelfen. Wie die Krim-Regierung laut der Zeitung Moscow Times mitteilt, überlegt man, mit UAC eine neue Airline zu gründen, die Touristen aus Russland an die Feriendestination fliegen soll. Die Fluggesellschaft mit Basis in Simferopol soll in ihrem ersten Betriebsjahr 2016 rund eine halbe Million Passagiere befördern. Die Flotte soll - naheliegenderweise - aus Sukhoi Superjets 100 bestehen. Sie werden von UAC gebaut.

Superjet-Airline kostet 26 Millionen Dollar

Von zuerst 14, später dann 36 russischen Städten aus soll die neue, noch namenlose Fluglinie Passagiere in die gebeutelte Region fliegen. Seit der Annexion im vergangenen März gingen die Touristenzahlen um über zwei Millionen auf rund vier Millionen zurück. Die Kosten für die Gründung der neuen Fluggesellschaft hat UAC bereits berechnet: Rund 26 Millionen Dollar.

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