Wow Air startet mit zwei Airbus A320's.

Islands etwas andere Billigairline

Die neue Fluggesellschaft Wow Air will günstig sein. Und sie will sich deutlich von der Konkurrenz unterscheiden.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Islands Tourismus profitiert von der flauen Wirtschaft des Landes: Die schwache Isländische Krone macht es für Touristen zunehmend erschwinglich, das Land im Norden Europas zu bereisen in dem ein Bier einst 10 Euro kostete. Darum erhofft man sich steigende Touristenzahlen in den kommenden Jahren. Davon will auch Wow Air profitieren, eine neue Billigfluglinie mit Basis am Reykjavik-Kevlavik International Airport. Schon ab Juni will sie zwölf Ziele in Europa anfliegen, wie Airline bekannt gibt. Buchungen nimmt Wow Air schon entgegen. Von Kevlavik aus geht es dann nach Warschau, Krakau, Berlin, Stuttgart, Köln, Zurich, Basel, Paris, Lyon und Alicante.

Die Airline fliegt zunächst mit zwei Airbus A320 mit 168 Sitzen, die vom Leasingunternehmen Avion Express stammen. Die Ticketpreise starten bei 92 Euro, heißt es bei der Fluggesellschaft. Darin sei aber der Wow-Faktor enthalten. Die Airline will sich von der Konkurrenz unterscheiden, indem sie zwar preiswert ist, aber nicht billig. Freundliche Mitarbeiter, frische Snacks, Freigepäck - all das verspricht sie den Passagieren. Momentan sei man dabei, Kabinencrew zu rekrutieren, berichtet das Fachportal Travel Daily News. Und Gemäß Wow Air selbst gebe es schon einen ganzen Haufen Bewerbungen.

Marktlücken ausgemacht

Die isländischen Investoren Skuli Mogensen and Baldur Baldursson haben das Unternehmen 2011 gegründet. Sie seien sich bewusst, dass es ein mutiger Schritt sei, in der momentan schweren wirtschaftlichen Situation eine neue Fluggesellschaft zu gründen. Dies erklärte Firmenchef Baldursson gemäß dem Internetportal Incentive Travel. Aber man habe auf einigen Strecken zwischen Island und Europa eine deutliche Marktlücke erkannt, die man nun füllen werde.

Mehr zum Thema

Niceair-Neugründer Martin Michael und Svala Adalbjörnsdottir, Pressechefin vom Flughafen Akureyri: Zwei Umläufe im Februar.

Niceair startet Mini-Comeback mit gemieteter Boeing 737-800

Airbus A319 von Niceair: Die Airline war neun Monate in der Luft.

Deutscher Luftfahrtunternehmer erweckt isländische Airline wieder zum Leben

Flugzeug von Loftleiðir in New York: Die Fluglinie ging später in Icelandair auf.

Islands Airline-Geschichte: Von Hippie-Liebling Loftleidir bis zur Play-Pleite

Airbus A320 von Play: Das Spiel ist aus.

Play stellt Flüge Knall auf Fall ein

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin