Falcon 900LX in der Luft: Luminair wird drei Exemplare in diesem Jahr bekommen.

LuminairNeue deutsche Businessairline ist überrascht über das eigene Wachstum

Luminair ist erst vor gut zwei Monaten gestartet, setzt aber schon auf Wachstum. In diesem Jahr übernimmt die Airline vier weitere Flugzeuge, darunter drei neue Falcon 900LX.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Idee entstand Anfang vor einem guten Jahr. Kurz zuvor hatte Vistajet ihren ehemaligen Arbeitgeber Air Hamburg übernommen und das Geschäftsmodell verändert. Die vier erkannten die Lücke im Brokergeschäft und gründeten mit Luminair ihre eigene Fluggesellschaft.

In nur knapp zehn Monaten hat das Team es geschafft, vom Luftfahrtbundesamt das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) zu erhalten. Kurz danach hat Luminair den Flugbetrieb aufgenommen. «Mittlerweile haben wir mit unserer Cessna Citation XLS bereits 140 Flugstunden gesammelt», sagt Geschäftsführer David Bergold im Gespräch mit aeroTELEGRAPH.

Zweites Flugzeug im Februar

Die ersten Monate seien gut angelaufen, auch der Januar, der ja saisonbedingt immer etwas schwächer ist, so Bergold. So gut, dass die Airline für 2025 großes plant. Luminair wird im Februar ihre zweite Cessna Citation XLS übernehmen. In den vergangenen Wochen wurde intensiv neues Personal rekrutiert. Mit dem neuen Flugzeug ist die Belegschaft auf 18 gestiegen.

Das ist aber noch nicht alles. Luminair ist weiter auf der Suche nach fliegendem Personal, denn die Fluglinie wird in diesem Jahr noch die Flugzeuge vier, fünf und sechs übernehmen. «Wir bekommen drei neue Falcon 900LX», sagt der Geschäftsführer. Das erste Flugzeug kommt Ende Juni, das zweite im dritten Quartal und im vierten Quartal bekommt Luminair die fünfte Maschine einflotten.

Ende des Jahres schon fünf Flugzeuge in der Flotte

Finanziert werden die Maschinen in Absprache mit der Eigentümergemeinschaft, die die Flugzeuge Luminair zur Verfügung stellt. Ausschlaggebend für die Falcon 900LX von Dassault war die Reichweite der Maschinen. Die Dreistrahler haben eine Reichweite von rund 8800 Kilometern und bieten Platz für 12 bis 14 Passagiere.

«Wir können mit den neuen Maschinen unser Produkt nochmal verbessern, denn alle drei Flugzeuge werden mit WLAN an Bord ausgestattet», erklärt der Airline-Chef. «Dass wir so schnell wachsen, hätte ich selbst nicht gedacht, aber die Nachfrage ist da», sagt Bergold. Neben dem fliegenden Personal sucht die Fluglinie auch Personal für im administrativen Bereich, wie Dispatcher und Verkaufspersonal.

Mehr zum Thema

Das erste Flugzeug von Luminair: Eine Cessna Citation XLS.

Mit Luminair startet eine neue deutsche Fluglinie

Platz 3: Bombardier Global (alle Muster): 75 Stück.

Vistajet lässt die Traditionsmarke Air Hamburg sterben

So kann ein Essensservice bei Vistajet aussehen.

Vistajet peppt die Kabine ihrer Businessjets auf

Flughafen Hamburg: Ein schwieriger Freitag.

Flughafen Hamburg: Erhebliche Verzögerungen und Streichungen nach Räumung durch die Polizei

Video

boeing 777 klm amsterdam durchstarten
Eine Boeing 777 von KLM startete bei der Landung in Amsterdam bei starkem Seitenwind durch. Ein Video zeigt den entscheidenden Moment.
Timo Nowack
Timo Nowack
privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg