Falcon 900LX in der Luft: Luminair wird drei Exemplare in diesem Jahr bekommen.

LuminairNeue deutsche Businessairline ist überrascht über das eigene Wachstum

Luminair ist erst vor gut zwei Monaten gestartet, setzt aber schon auf Wachstum. In diesem Jahr übernimmt die Airline vier weitere Flugzeuge, darunter drei neue Falcon 900LX.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Idee entstand Anfang vor einem guten Jahr. Kurz zuvor hatte Vistajet ihren ehemaligen Arbeitgeber Air Hamburg übernommen und das Geschäftsmodell verändert. Die vier erkannten die Lücke im Brokergeschäft und gründeten mit Luminair ihre eigene Fluggesellschaft.

In nur knapp zehn Monaten hat das Team es geschafft, vom Luftfahrtbundesamt das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) zu erhalten. Kurz danach hat Luminair den Flugbetrieb aufgenommen. «Mittlerweile haben wir mit unserer Cessna Citation XLS bereits 140 Flugstunden gesammelt», sagt Geschäftsführer David Bergold im Gespräch mit aeroTELEGRAPH.

Zweites Flugzeug im Februar

Die ersten Monate seien gut angelaufen, auch der Januar, der ja saisonbedingt immer etwas schwächer ist, so Bergold. So gut, dass die Airline für 2025 großes plant. Luminair wird im Februar ihre zweite Cessna Citation XLS übernehmen. In den vergangenen Wochen wurde intensiv neues Personal rekrutiert. Mit dem neuen Flugzeug ist die Belegschaft auf 18 gestiegen.

Das ist aber noch nicht alles. Luminair ist weiter auf der Suche nach fliegendem Personal, denn die Fluglinie wird in diesem Jahr noch die Flugzeuge vier, fünf und sechs übernehmen. «Wir bekommen drei neue Falcon 900LX», sagt der Geschäftsführer. Das erste Flugzeug kommt Ende Juni, das zweite im dritten Quartal und im vierten Quartal bekommt Luminair die fünfte Maschine einflotten.

Ende des Jahres schon fünf Flugzeuge in der Flotte

Finanziert werden die Maschinen in Absprache mit der Eigentümergemeinschaft, die die Flugzeuge Luminair zur Verfügung stellt. Ausschlaggebend für die Falcon 900LX von Dassault war die Reichweite der Maschinen. Die Dreistrahler haben eine Reichweite von rund 8800 Kilometern und bieten Platz für 12 bis 14 Passagiere.

«Wir können mit den neuen Maschinen unser Produkt nochmal verbessern, denn alle drei Flugzeuge werden mit WLAN an Bord ausgestattet», erklärt der Airline-Chef. «Dass wir so schnell wachsen, hätte ich selbst nicht gedacht, aber die Nachfrage ist da», sagt Bergold. Neben dem fliegenden Personal sucht die Fluglinie auch Personal für im administrativen Bereich, wie Dispatcher und Verkaufspersonal.

Mehr zum Thema

Das erste Flugzeug von Luminair: Eine Cessna Citation XLS.

Mit Luminair startet eine neue deutsche Fluglinie

Platz 3: Bombardier Global (alle Muster): 75 Stück.

Vistajet lässt die Traditionsmarke Air Hamburg sterben

So kann ein Essensservice bei Vistajet aussehen.

Vistajet peppt die Kabine ihrer Businessjets auf

ticker-hamburg-ham

Flughafen Hamburg hält Passagierzahl 2025 - vorsichtig optimistisch für 2026

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies