Demnstrationskit: So sehen die schwimmenden Boxen aus.

Airbus-EntwicklungNeue Blackbox löst sich selbst vom Flieger

Flugdatenschreiber und Stimmenrekorder sind essentiell für die Aufklärung von Flugunglücken. Damit das in Zukunft einfacher geht, hat Airbus nun schwimmende Blackboxen entwickelt.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Das Verschwinden der Boeing 777 von Malaysia Airlines hat die Diskussion ausgelöst: Wie kann man den Unfallhergang nachträglich nachvollziehen, wenn die Daten der Blackbox nicht vorhanden sind? Auch drei Jahre nach dem Unglück fehlt von den Aufnahmegeräten des Unglücksfluges MH370 jede Spur. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel.

Airbus hat nun bei der Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris eine neue Technik vorgestellt, die solche Mysterien in Zukunft verhindern soll. Der Flugzeughersteller hat sich dafür mit L3 Aviation Products und DRS Leonardo zusammengetan. Sie entwickeln gemeinsam Cockpit-Stimmenrekorder und Flugdatenschreiber, die sich im Notfall selbst vom Flugzeug lösen, sollte es über hoher See abstürzen.

Ab Ende 2019

Die Boxen würden nicht an den Meeresgrund sinken, sondern auf dem Wasser schwimmen. Die Geräte sind für Flugzeuge gedacht, die längere Zeit über Meer fliegen müssen, heißt es von Airbus. Ab Ende 2019 sollen sie zunächst in A350 eingebaut werden. Dann sollen der A380, A330 und auch der A321 Neo LR folgen.

«Es gab einige Ereignisse, bei denen alle frustriert waren, weil man einfach nicht wusste, was passiert ist», so Charles Champion, Chefingenieur bei Airbus' Zivilflugzeugsparte, bei der Paris Air Show. Natürlich sei auch die Echtzeit-Übertragung von Daten via Satellit ein Thema. Aber gerade in abgelegenen Gegenden sei die nun vorgestellte Lösung sehr wichtig.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-neo-1

Airbus startet 2026 mit 19 Auslieferungen und 49 Bestellungen im Januar

ticker-airbus-helicopters

Frankreich bestellt Minidrohnen-System von Airbus für Marine

Airbus A220 von Swiss: Die Airline sucht nach der Ursache des Triebwerksversagens.

Airbus will in den nächsten Wochen Verkaufsgespräche für den A220-500 aufnehmen

ticker-airbus-konzern-

Airbus testet 5G-Funknetz aus dem All

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies