Drohne: Nutzer wissen oft zuwenig, wo sie fliegen dürfen und wo nicht.

No-Fly-ZonesNeue Apps sollen Drohnen-Zwischenfälle mindern

Immer wieder kommt es zu brenzligen Situationen, wenn Privatpersonen ihre Drohnen in Airportnähe betreiben. Neue Apps sollen Abhilfe schaffen.

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Immer mehr Zwischenfälle mit von Privatpersonen gesteuerten Drohnen registrieren die Luftfahrtbehörden weltweit. Erst gerade wurde eine neu Sichtung öffentlich: Weniger als 10 Meter vertikal und rund 20 Meter horizontal von einer Embraer 190, die in London City startete, sichteten Piloten am 20. Juli einen Quadrocopter, so ein Bericht der britischen Ermittler.

Welche Airline betroffen war, wird nicht genannt. Ab London City fliegen British Airways, Lufthansa und Helvetic mit dem Flugzeugtyp.  Nur kurz vorher, zwischen dem 16. und 18. Juli hatte es bereits in London Heathrow drei Zwischenfälle dieser Art gegeben. Insgesamt 50 Zwischenfälle dieser Art registrierten die britischen Behörden in diesem Jahr bereits.

Auch Stromleitungen werden angezeigt

Die Luftsicherung National Air Traffic Services in Großbritannien hat davon nun genug. «Die Zahl von Zwischenfällen mit Drohnen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen und das Risiko eines Unfalls steigt», heißt es in einer Mitteilung. «Unsere neue App soll helfen, das Problem zu lösen.» Diese neue App heißt Drone Assist und soll Privatpersonen helfen, ihre Drohnen zu operieren, ohne ein Sicherheitsrisiko für die Luftfahrt zu werden.

Die App zeigt den Nutzern an, in welchen Gebieten sie auf keinen Fall fliegen dürfen und wo besondere Vorsicht geboten ist. Außerdem gibt es die Funktion, den Standort des eigenen Fluggerätes der App mitzuteilen und ihn auch anderen Nutzern zugänglich zu machen. Neben den No-Fly-Zones zeigt die App auch vom Boden ausgehende Risiken wie etwa Stromleitungen an.

Ähnliche Lösung in der Schweiz

Auch die Schweizer Behörde Bundesamt für Zivilluftfahrt Bazl hat eben ein ähnliches Produkt auf den Markt gebracht. Sie lancierte eine neue interaktive Drohnenkarte die zeigt, wo Einschränkungen und Verbote existieren. Die Karte kann in der App Swiss Map Mobile angezeigt werden. Das private Unternehmen Airmap gibt ebenfalls solche Karten heraus.

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