Ankunftshalle: Bald Flüge von Air Alicante?

Eine neue Fluglinie für Spanien

Ryanair strich fast die Hälfte der Flüge in Alicante. In die Lücke wollen Investoren mit einer eigenen Fluglinie stoßen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Marken Air Alicante und ALA sind bereits registriert. Und die Pläne für die neue spanische Fluggesellschaft scheinen auch schon sehr konkret. Sie soll den Flughafen Alicante El Altet mit zehn Städten in Spanien und zwei in Portugal verbinden. Geplant sind Flüge nach Barcelona, Bilbao, Málaga, Oviedo, La Coruña, Santander, Santiago de Compostela, San Sebastian, Sevilla und Zaragoza sowie nach Lissabon und Porto. Bedienen sollen die Destinationen fünf Saab-Turbopropflieger. Erst will aber Promotor Federico Lledó vier Millionen Euro für das Projekt einsammeln. Der Unternehmer führt Maerco, ein Verkaufsagent für diverse Airlines in Spanien.

Air Alicante ist eine spanische Antwort auf Ryanair. Der irische Billigflieger strich auf dem neuen Flugplan 22 von 57 Destinationen ab Alicante - das sind 40 Prozent aller Flüge. So finden sich die Reisen nach Paris, Venedig, Marrakesch, Poznan oder auch Zaragoza künftig nicht mehr auf dem Programm. Alicante verliert dadurch nach ersten Berechnungen 2,5 Millionen oder einen Viertel aller Passagiere. Schuld sind die neuen Fluggastbrücken, die gemäß den Vorschriften der Behörden benutzt werden müssen. Ryanair will das nicht, weil sie die Umschlagzeit am Flughafen massiv verlängern. Die Iren drohen denn auch bereits mit dem Totalabzug aus Alicante (aeroTELEGRAPH berichtete).

Später auch ins fernere Ausland

Lledó sprach bereits mit diversen Interessenten, um das Kapital zusammenzubringen. Eine Studie habe ergeben, dass die Airline rentabel sein könne, sagt er. «Es sind zwar schwierige wirtschaftliche Zeiten, dennoch glauben wir, dass wir einen glaubhaften Plan für die Zukunft haben», erklärte er gegenüber der Zeitung Informacion weiter. Auf jeden Fall denkt er bereits darüber nach, später auch mit größeren Fliegern mit 120 bis 160 Plätzen zu fliegen - etwa nach Brüssel, Bukarest, Paris, Frankfurt, Mailand, Moskau, Rom, St. Petersburg, Warschau, Wien und Zürich.

Mehr zum Thema

ticker-wizzair-1

Wizz Air und Ryanair nehmen Flüge nach Jordanien wieder auf

Boeing 737 von Ryanair: Bald mehr in Riga unterwegs.

Ryanair verspottet Air Baltic als «Zombie» - und greift die kriseldne Airline frontal an

ticker-ryanair

Boeing 737 Max von Ryanair kommt bei Landung mit Winglet der Piste gefährlich nahe

ticker-ryanair

39 Prozent der Ryanair-Aktionärinnen und -Aktionäre stimmen gegen Michael O’Learys Vergütung

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier