Airbus A320 von Hungarian World Airways: Flüge in der ganzen Welt.

Ehrgeizige neue Airline für Ungarn

Die neue Hungarian World Airways will ab April in Dutzende Städte Europas fliegen. 2014 sollen Langstreckenflüge in die USA dazukommen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Zurückhaltung ist sicherlich nicht die herausragende Eigenschaft der Promotoren von Hungarian World Airways. Auf der Internetseite ihrer Fluggesellschaft entwerfen sie jedenfalls das Bild eines neuen Stars der Branche. Man werde täglich mindestens einmal oder auch mehrmals an sechzig Destinationen auf vier Kontinenten fliegen. 2013 starte der Betrieb erst einmal sanft. Ab 2014 werde man dann aber «auf Basis von Profitabilität und hochqualitativem Service» aufdrehen und auch Partnergesellschaften in Afrika, Asien und Australien ins Leben rufen. «Brücke um die Welt», nennen sie das Motto der neuen ungarischen Airline.

Hungarian World Airways wurde im letzten September als Antwort auf das Ende der Staatsairline Malev im Februar 2012 gegründet. Offenbar wollen die Verantwortlichen klotzen, nicht kleckern. Gleich mit fünf Airbus A330 wollen sie im kommenden April loslegen, später sollen auch A340 für die Flüge in die Vereinigten Staaten dazukommen, wie das Fachportal CH Aviation schreibt (*siehe Anmerkung unten). Auf der Homepage der Airline werden zudem auch A330 als Teil der Flotte genannt. Damit sollen insgesamt 130 Flüge pro Tag durchgeführt werden - innerhalb Europas und auch in die USA. Früher sprachen die Macher von Hungarian World einmal von einem Ziel von sechzig Jets im Flugzeugpark.

Erfahrungen mit Gründungen

Auch wenn vieles noch sehr vage und unausgegoren klingt - es gibt auch schon erstaunliche Details bei Hungarian World zu erfahren. So sollen innerhalb Europas nur zwei Klassen angeboten werden, die Economy-Passagiere dürfen dabei 25 Kilogramm Gepäck mitnehmen, die Businessreisenden 35 Kilo. Auf Langstrecken sind die drei üblichen Klassen geplant.

Hinter der Fluggesellschaft steht als Geschäftsführer Laszlo I. Csiky. Der Ungare arbeitete früher für Malev, war Stationsleiter von Austrian Airlines und war beim ungarischen Verkehrsministerium. Erfahrungen mit Gründungen neuer Airlines hat er. So stand er hinter der Charterairline ABC Air Hungary, die 2010 nach zwölf Jahren den Betrieb einstellte. Er stand auch hinter den Projekten American World Airways (in Florida) und Union Airlines Hungary. Diese beiden Fluglinien hoben aber nie ab. Heute arbeitet Csiky als Berater von Airlines. Gegenüber aeroTELEGRAPH will er zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Fragen beantworten.

* Anmerkung: Nach Erscheinen des Artikels meldete sich Csiky nochmals persönlich bei aeroTELEGRAPH und sagte, der Starttermin April sei nicht korrekt. Man werde aber «sicher noch 2013» loslegen.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Buchungen aus Westeuropa im Minus für den Sommer.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies