Letzte Aktualisierung: um 8:13 Uhr
Partner von  

Bishwo Airways

Fünf Superjets für Nepal

Der russische Passagierflieger hat einen weiteren Kunden in Asien gewonnen. Die neu gegründete Bishwo Airways aus Nepal will fünf Superjet 100 kaufen.

Bishwo Airways: Bald auch mit Superjets.

Bishwo Airways will groß rauskommen. Mit einem Airbus A330 soll es schon bald von Kathmandu aus nach Indien, China, Japan, Malaysia, Saudi Arabien und Großbritannien gehen – auch wenn man auf der Homepage der neuen Fluggesellschaft außer dem Willkommensbildschirm noch nicht viel sehen kann. Auch auf der Facebook- und der Twitter-Profilseite der Fluggesellschaft gibt es noch nicht viele neue Informationen. Bishwo wartet auf die Zertifizierung durch die Behörden.

Doch bei Bishwo Airways rechnet man offenbar fest mit einem Okay. Wie die Nachrichtenagentur Ria Novosti mitteilt, hat das nepalesische Jungunternehmen nämlich vor, fünf Superjet 100 beim russischen Flugzeugbauer Sukhoi zu kaufen. Eine entsprechende Absichtserklärung habe man an der Messe Aero India unterzeichnet. Die Vertragsunterzeichnung soll im November bei der Dubai Air Show stattfinden. 2017 soll der erste Superjet ausgeliefert werden, heißt es von Sukhoi.

Von Nepal aus regionalen Markt erschließen

Die Kurzstreckenflieger sollen mit 93 Sitzen in zwei Klassen ausgestattet werden, heißt es weiter. Offenbar will Bishwo Airways mit ihnen den regionalen Markt erschließen. Auch in anderen aufstrebenden asiatischen Luftfahrtnationen wie Laos oder Indonesien ist der Superjet wegen des im Vergleich günstigen Preises und seiner Wirtschaftlichkeit ein beliebtes Flugzeug. Nepals Passagierzahlen wachsen kontinuierlich. Um dem gerecht zu werden, gibt es gerade an verschiedenen Orten Flughafenprojekte.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.