Airbus A321 von Finnair: Teilweise fehlen Ersatz-Triebwerke.

FolgeproblemeNeo-Probleme treffen nun auch klassische A320

Weil mehr Airlines noch mit älteren Airbus A320 fliegen, kommt es nun auch dort zu Engpässen bei den Ersatzteilen. Zum Beispiel bei Finnair.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Eigentlich ist nur die A320-Neo-Familie von den Problemen mit den Triebwerken betroffen. Doch nun haben die Verzögerungen bei der neuen Generation des Kurz- und Mittelstreckenklassikers auch Auswirkungen auf die älteren Modelle. Dies berichtet Airbus-Kundin Finnair. «Obwohl wir Triebwerke der aktuelle Generation nutzen, haben  die Probleme mit der neuen Technologie für Knappheit bei Ersatztriebwerken gesorgt», so Finanzchef und Interims-Chef Pekka Vähähyyppä laut dem Portal MRO-Network.

Das habe auch zu Flugstreichungen geführt, fügte der Manager an. Im dritten Quartal sei die Situation eine Herausforderung gewesen. Inzwischen habe sie sich aber wieder entspannt, so Vähähyypä. Finnair betreibt derzeit 19 A321, zehn A320 und acht A319.

Mehr Betreiber als angenommen

Das Problem mit den Triebwerken des klassischen A320, also des A320 Ceo (current engine option): Weil die Neos Verspätung haben, betreiben viele Airlines derzeit mehr A320 Ceo als ursprünglich geplant – so etwa auch Lufthansa. Das führt dann zu einer größeren Nachfrage nach Ersatztriebwerken.

Die PW1000G-Triebwerke von Pratt & Whitney machten bereits seit Anbeginn Probleme. Zuerst gab es Softwaremängel, die zu langen Aufstartzeiten führten, dann tauchen massiv verfrühte Verschleißerscheinungen auf. Danach kam es zu mehreren Fällen in denen sich die Motoren im Abflug abgeschaltet haben. Und zuletzt traten ungewöhnliche Vibrationen auf.

Mehr zum Thema

A320 Neo von Lufthansa im Hangar: Für die Fluglinie noch ein zu häufiges Bild

A320 Neo machen Lufthansa weiterhin Ärger

Produktion eines A320 Neo: Die Triebwerke kommen oft nicht schnell genug.

A320-Neo-Auslieferungen unter Druck

ticker-finnair

Finnair fliegt im Winter nicht nach Doha

ticker-finnair

Finnair erweitert Codeshare-Abkommen mit British Airways auf Indien-Flüge

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies