Ein Airbus A321 Neo von Pegasus Airlines: Mysteriöse Hilferufe zwangen ein Flugzeug am 27. Januar zu einer Zwischenlandung.

Pegasus-Airlines-FlugMysteriöse Hilferufe auf 30.000 Fuß

Kurz nach dem Start eines Fluges von Pegasus drangen Hilfeschreie in die Kabine. Das Cockpitpersonal reagierte und leitete den Flug nach Antalya um. Doch die Suche nach der Ursache gab Rätsel auf.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es ist ein Routine-Flug. Jeden Abend um 21:15 startet Pegasus Airlines vom Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen und landet rund 3,5 Stunden später um 1:35 Uhr Ortszeit in Riadh. Eigentlich, denn am vergangenen Samstag (27. Januar) verlief Flug PC690 nicht nach Plan.

Knapp 50 Minuten nach dem Start entschied das Cockpitpersonal sich zur Landung in Antalya. Eine Stunde später landete der Airbus A321 Neo mit der Kennung TC-RDG sicher in der 2,7 Millionen Einwohner zählende Metropole an der türkischen Riviera. Doch was war der Grund für die Umleitung?

Vermutung Gepäckabfertiger im Laderaum

Kurz nach dem Start drangen Hilfeschreie in die Kabine. Mehrfach hörten Reisende, wie jemand «Hilf mir» schrie. Das Personal vermutete, dass der Hilfeschrei aus dem vorderen Frachtbereich kam, berichtet das Portal View from the Wing. Die Vermutung: ein Gepäckabfertiger ist aus unklaren Gründen im vorderen Frachtraum eingesperrt.

Das kann tatsächlich vorkommen, wie ein Fall aus den USA aus dem Jahr 2015 zeigt. Damals hörten Passagiere von Alaska Airlines, wie auch jetzt, kurz nach dem Start Hilfeschreie aus dem Frachtraum. Allerdings begleitet von einem Klopfen. Auch damals kehrte die Maschine um. Es stellte sich heraus, dass ein Mitarbeiter des Airports im Frachtraum einfach eingeschlafen war.

Der Laderaum ist leer

Nach der Landung in Antalya wurden der Frachtraum und das ganze Flugzeug eingehend überprüft. Gefunden wurde nichts. Kein Mitarbeiter des Flughafens Istanbul, nicht einmal Hinweise darauf, dass jemand im Frachtraum eingeschlossen war. Das Flugzeug wurde wieder freigegeben und konnte seinen Flug nach Riad fortsetzen.

Es bleibt unklar, woher die Hilferufe gekommen sind.

Mehr zum Thema

Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen hat zweite Piste eröffnet

Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen hat zweite Piste eröffnet

Frachtraum: Hier wurde der Angestellte vergessen.

United vergisst Mitarbeiter in Frachtraum

Frachttüre einer Boeing 737 von Alaska Airlines: Nach dem Start wachte der Gepäckarbeiter im Frachraum auf.

Blinder Passagier wider Willen

Boeing 737 Max 8 von Corendon Airlines: Die Fluglinie hat Lust auf mehr.

Weniger Städte, markant größeres Angebot: Corendon treibt Fokussierung in Deutschland weiter voran

Video

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin