Frachttüre einer Boeing 737 von Alaska Airlines: Nach dem Start wachte der Gepäckarbeiter im Frachraum auf.

Eingeschlafen im FrachtraumBlinder Passagier wider Willen

Ein Mitarbeiter des Flughafens Seattle machte ein Nickerchen im Frachtraum. Als er aufwachte, startete die Maschine von Alaska Airlines gerade. Die Piloten entschieden sich umzukehren.

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Die Passagiere der Boeing 737 von Alaska Airlines, die am Montag (13. April) von Seattle nach Los Angeles fliegen sollte, hörten kurz nach dem Start ein ziemlich beunruhigendes Geräusch: Hilfeschreie. Begleitet wurden diese von einem Klopfen. Das hörten auch die Piloten im Cockpit. Sie setzten einen Notruf ab, um eine Sicherheitslandung durchzuführen.14 Minuten nach dem Start landete die Maschine wieder in Seattle.

Bei der Ankunft stellte sich heraus: Im Frachtraum der Maschine war tatsächlich ein Mensch eingeschlossen. Es war ein Mitarbeiter des Flughafens in Seattle. Er sei, so berichtete er nach der Landung, einfach eingeschlafen. Als er aufwachte, hob der Flieger gerade ab. Panisch klopfte er dann und rief um Hilfe - mit Erfolg. Alaska Airlines teilt in ihrem Blog mit, dass man den Vorfall nun untersuche.

Der Arbeitgeber bemerkte nicht, dass der Mann fehlte

Die Passagiere seien nicht über den Grund der Umkehr informiert worden, berichteten Augenzeugen den Medien. Doch nach der Ankunft habe man Rettungskräfte gesehen, die den Mann aus dem Frachtraum in Empfang nahmen. Er wurde zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht.

Seine Vorgesetzten waren nicht alarmiert, als er nach dem Start des Flugzeuges nicht mehr da war. Der Grund: Seine Schicht endete offiziell um 14:30 Uhr - kurz bevor das Flugzeug abhob.

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